Florian Silbereisen feierte erneut Silvester in der ARD. Zahlreiche Stars traten im „Schlagerboom“ auf. Doch im Netz wettern die Zuschauer gegen die Silvestershow.
Nach dem überwältigenden großen Erfolg im vergangenen Jahr gab es eine Zugabe: Florian Silbereisen startete auch in diesem Jahr mit dem „Silvester-Schlagerbooom“ im Ersten. Schon seit Monaten liefen die Vorbereitungen. Die Basketballarena des FC Bayern in München verwandelte sich einmal mehr in ein funkelndes und glitzerndes Wunderlichtermeer.
Florian Silbereisen freut sich, dass er ein weiteres Mal gemeinsam mit dem TV-Publikum das neue Jahr begrüßen durfte. „Der Silvester-Schlagerbooom war als einmalige Show zum Jubiläum unserer Sendereihe geplant. Aber die Resonanz war so überwältigend, dass es eine Fortsetzung geben wird: Wir machen es nochmal! Ich freue mich auf diese einmalige Zugabe – selbstverständlich wieder live! Wir lassen es in der Basketballarena des FC Bayern funkeln und glitzern. Und ich kann schon jetzt versprechen: Diese Party wird XXXXXXL!“, erklärte der Entertainer vor der Show laut einer Mitteilung der ARD.
„Wieder überwiegend die gleichen Stars zu Gast. Werdet kreativer, ARD!“
Die Quoten im vergangenen Jahr sprachen für sich: Der „Schlagerboom“ erreichte an Silvester ein Millionenpublikum. Dennoch wetterten die Zuschauer gegen die diesjährige Ausgabe. Der Kritikpunkt bezieht sich vor allem auf die Gästeliste. „Und wieder überwiegend die gleichen Stars zu Gast. […] Werdet kreativer, ARD!“, schreibt ein Zuschauer in den sozialen Netzwerken. „Es ist einfach nur noch erbärmlich“, meint ein anderer User.
Ein weiterer Zuschauer äußert sich ebenfalls kritisch: „Ich mag den ‚Schlagerbooom‘ sehr, aber er wird zunehmend langweiliger, da immer und immer ausschließlich die gleichen Interpreten da sind. Sorry, aber es gibt halt deutlich mehr musikalisch hörenswerte Leute.“ Aber was ist dran an der Kritik? Vincent Gross, Eloy de Jong, Die Draufgänger, Andy Borg, DJ Ötzi und Howard Carpendale waren bereits im vergangenen „Schlagerboom“ an Silvester zu sehen. Einige Künstler waren zudem auch in der letzten Silbereisen-Show zu sehen – dazu zählt beispielsweise auch Unheilig.
Florian Silbereisen wehrt sich gegen Kritik
Schon länger kritisieren die Zuschauer, dass immer wieder die gleichen Stars in den Shows von Florian Silbereisen auftreten. Der 44-Jährige hat sich dazu kürzlich zu Wort gemeldet. „Das sehe ich überhaupt nicht“, erklärte der 44-Jährige im Schweizer „Blick“. Und weiter: „Wir haben in den letzten Jahrzehnten so vielen neuen Stars eine Chance gegeben. […] Semino Rossi, Helene Fischer, Voxxclub, Ben Zucker und viele mehr hatten alle ihren ersten großen TV-Auftritt bei uns, als sie noch unbekannt waren“, so der Moderator. Laut Florian Silbereisen sei das im Sport ähnlich: „In der Champions League spielen auch immer mal überraschende Teams mit, aber sicher dabei sind Bayern München, Real Madrid, Liverpool und Manchester City.“








































