Kartoffelrösti duften herrlich, sind super lecker und passen zu den unterschiedlichsten Toppings! Ein genialer Trick verleiht dem Gericht eine unwiderstehliche Knusprigkeit.
Kartoffelrösti sind ein beliebtes Gericht, das seinen Ursprung in der Schweiz hat und heute in vielen Ländern als köstliche Beilage oder Hauptgericht geschätzt wird. Die knusprigen Rösti werden traditionell aus geriebenen Kartoffeln hergestellt. Ob als Frühstücksbeilage, zu einem herzhaften Abendessen oder als eigenständige Mahlzeit – Rösti haben sich als Klassiker etabliert.
Mit diesem Trick werden Kartoffelrösti unwiderstehlich knusprig
Es liegt im Detail, ob Kartoffelrösti knusprig werden. Das Geheimnis besteht darin, die Kartoffeln vor dem Zubereiten in Wasser einzulegen, wie freundin.de schreibt. Das hat etwas mit der Stärke in Kartoffeln zu tun: Wenn diese eingeweicht werden, wird ein Teil der Stärke ausgeschwemmt. Dadurch werden die Kartoffeln weniger klebrig und bilden eine knusprige Kruste. Mit der einfachen Methode erhalten Kartoffelrösti eine besondere Textur.
Die richtigen Kartoffeln wählen
Festkochende Kartoffeln eignen sich für Rösti am besten. Denn diese enthalten weniger Wasser und haben deshalb eine bessere Konsistenz. Demnach eignen sich die Sorten Bintje, Agria oder Charlotte hervorragend für Rösti. Damit die Garzeit gleichmäßig ist, sollte man vorwiegend kleine Kartoffeln verwenden – außerdem sollten diese frisch sein.
Lieber Butter statt Öl verwenden
Gebraten werden die Rösti meist in einem neutralen Pflanzenöl – beispielsweise Sonnenblumen- oder Rapsöl. Man kann jedoch auch Butter verwenden, denn diese sorgt für eine wunderbare Kruste. Diese wird bei mittlerer Hitze in die Pfanne gegeben, danach kommen die vorbereiteten Kartoffeln gleichmäßig in die Pfanne.
Zutaten und Rezept für Kartoffelrösti
- 500 g festkochende Kartoffeln
- Salz
- Pfeffer
- Butter oder Öl zum Braten
Zubereitung
- Die Kartoffeln werden am Vortag vorgekocht, danach abgekühlt und schließlich werden diese geschält.
- Am kommenden Tag werden die Kartoffeln grob gerieben.
- Mit Salz und Pfeffer würzen und die geriebenen Kartoffeln in einer Pfanne mit Butter oder Öl bei mittlerer Hitze goldbraun braten. Zum Verfeinern kann man auch Muskat, Thymian, Petersilie und Zitronensaft verwenden.
- Die Rösti in der Pfanne leicht zusammendrücken, sodass sie eine flache Form behalten. Nach einigen Minuten wenden und die andere Seite ebenfalls knusprig braten.
- Rösti aus der Pfanne nehmen und servieren.
Welche Toppings kann man zu Rösti verwenden?
Zu Kartoffelrösti passen Stremellachs, Schmand und Dill. Für die süße Variante kann man zu Apfelmus als Topping greifen. Züricher Geschnetzeltes wird klassischerweise mit Röstitalern serviert. Die Rösti fungieren auch als Sättigungsbeilage für einen großen Salatteller und auch ein gebeizter Lachs mit Rösti oder ein Röstiauflauf. Sie lassen sich auch wunderbar mit Käse und Speck verfeinern. Auch zu Fruchtpürees, Apfelmus und Kompott lassen sie sich genießen. Da Rösti im Gegensatz zu Kartoffelpuffern nicht mit Mehl und Ei gebunden werden, kommt ihr Kartoffelaroma voll zur Geltung.