Bärbel aus der RTLZWEI-Sozialreportage „Hartz und herzlich“ hat mit Problemen zu kämpfen. Ihrem Hund gehe es nicht gut – dann kommt es zum Schlimmsten. Am Hunde-Tod geben ihr die Fans vor allem selbst die Schuld.
Bei „Hartz und herzlich“ geht es um Protagonisten, welche ihren Alltag zeigen – oft ist dieser mit finanziellen Hürden verbunden. Denn die meisten Menschen aus der Sozialdoku beziehen Bürgergeld und müssen jeden Cent zweimal umdrehen.
Dazu zählt auch Bärbel, welche von Bürgergeld lebt und nur gelegentlich mal einige Reinigungsjobs ergattern konnte. Nun geht es ihrem Hund plötzlich miserabel – der Vierbeiner bewegt sich kaum noch und frisst nichts mehr.
„Alle Zähne müssen mit einem Mal raus“
Der zwölfjährige Hund muss mehrmals zum Tierarzt und benötigt sogar eine Operation – das kann in die Tausende Euro gehen. Geld, welches Bärbel nicht hat. „Jetzt frisst er seit gestern nichts, er trinkt nicht mehr“, berichtet die Protagonistin bei „Hartz und herzlich“. Die Diagnose ist niederschmetternd: „Die ganzen Lymphdrüsen sind entzündet und alle Zähne müssen mit einem Mal raus“, stellt der Tierarzt fest.
„Die vom Tier-Notdienst hat gesagt, es kann bis zu 2.000 Euro kosten!“, sagt Bärbel verzweifelt. Immerhin habe sie einen Tierarzt gefunden, welcher mit 1.200 Euro etwas günstiger ist – die Untersuchungen davor und danach sind jedoch nicht inbegriffen. Doch selbst das Geld hat Bärbel nicht. „Das Geld habe ich jetzt gar nicht dafür“, so die Bürgergeld-Empfängerin. Sie hofft, dass sie das in Raten abstottern kann.

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Dann der Schock: Hund Gino musste eingeschläfert werden. Das Herz war für eine Operation zu schwach, heißt es plötzlich. Die Zuschauer reden sich in den sozialen Netzwerken in Rage. Denn sie geben Bärbel eine Mitschuld am Tod des Tieres. Statt sich zuerst um die Gesundheit des Vierbeiners zu kümmern, standen für sie die Kosten im Vordergrund. Der Vorwurf der Zuschauer: Sie habe zu lange nach einem günstigen Tierarzt gesucht, während der Hund leidet und schon viel eher hätte behandelt werden müssen.
„Für jeden Scheiß ist Geld da, nur für das Tier nicht“
„Tagelang hinausgezögert, nur telef. bei Ärzten nach dem Preis gefragt, für jeden Scheiß ist Geld da, nur für das Tier nicht“, schreibt ein Zuschauer in den sozialen Netzwerken. „Er wurde eingeschläfert, um Kosten zu sparen, so kommt es für mich leider rüber“, heißt es in einem anderen Kommentar. Eine weitere Userin meint: „Wenn ich selbst schon auf Bürgergeld angewiesen bin und mir dann auch noch einen Hund anschaffe, kann ich das nicht verstehen. Der Hund kostet Hundesteuer, Versicherung, Fressen und Tierarztkosten. Das weiß man vorher!“
Doch das finanzielle Fiasko nimmt noch viel größere Ausmaße an. Denn auch die Waschmaschine von Bärbel ist kaputt. Ein neues Gerät würde ebenfalls richtig ins Geld gehen. „Waschmaschine kaputt, jetzt wasche ich seit zwei Wochen mit den Händen. Jetzt wollte ich mir eine neue Waschmaschine holen – kann ich vergessen. Jetzt muss ich erst das mit dem Tier machen“, berichtet die Protagonistin aus „Hartz und herzlich“.
RTLZWEI zeigt „Hartz und herzlich“ täglich um 18.05 Uhr.










































