Eisige Temperaturen im Winter können zum Smartphone-Ausfall führen. Denn Handys vertragen eisige Kälte nicht – mit einigen Tricks kann man das Gerät jedoch schützen.
Bei Minusgraden, Schnee und Glätte kommen nicht nur Menschen ins Rutschen. Auch der Akkustand auf dem Smartphone kann bedrohlich abrutschen. Denn je kälter ein Akku ist, desto weniger Energie speichert er.
Neben den Problemen mit dem Akku arbeitet der Prozessor langsamer und der Touchscreen reagiert verzögert. Um die Batteriekapazität des Gerätes aufrechtzuerhalten, sollte man laut dem Digitalverband Bitkom einige Dinge beachten.
Mit diesen Tricks schützt man das Smartphone vor Kälte
Das Gerät warm halten
Das Handy sollte nah am Körper getragen werden – etwa in der Innentasche der Jacke oder Hose. Zum Telefonieren sollten Kopfhörer oder das Headset verwendet werden. Dabei müsse das Smartphone nicht aus der Tasche genommen werden.
Große Temperaturschwankungen vermeiden
Das Telefon sollte nicht im Auto liegenbleiben und es anschließend mit ins Warme nehmen. Denn solch große Temperaturschwankungen sind für das Gerät absolut schädlich, da sich im Inneren Kondenswasser bilden kann und dadurch Bauteile beschädigt werden können. Deshalb sollte ein eiskaltes Gerät ausgeschaltet werden und es rund eine Stunde lang aufwärmen, bevor man es wieder anschaltet. Wenn sich dennoch Kondenswasser gebildet hat, kann man versuchen, es zu trocknen. Da der Akku jedoch meist fest verbaut ist, hilft meist nur der Reparaturservice – aus dem Grund sollte man es gar nicht so weit kommen lassen.
Keine Heizung oder Föhn
Das Smartphone sollte keinesfalls zum Trocknen auf die Heizung gelegt werden. Den Föhn zu verwenden, ist ebenfalls keine gute Idee. Denn dabei kann sich Kondenswasser bilden.
Akku schonen
Bei einer Kältewelle sollte versucht werden, den Akku über 50 Prozent zu halten. So können plötzliche Ausfälle minimiert werden. Denn wenn der Akkustand beispielsweise bei 30 Prozent ist, kann es passieren, dass dieser bei extremer Kälte abrauscht.
Wärmeisolierende Hüllen verwenden
Ein kaltes Displayglas ist spröder und springt schneller. Um das Handy zusätzlich zu schützen, können wärmeisolierende Hüllen verwendet werden.
Handschuhe mit leitfähigen Materialien nutzen
Es gibt Handschuhe mit leitfähigen Materialien an den Fingerkuppen. Damit kann das Handy verwendet werden – ohne, dass die Hände dabei frieren.
Nicht direkt laden
Wenn das Handy in der Kälte den Geist aufgegeben hat, sollte man das Gerät nicht sofort laden und so lange abwarten, bis sich das Smartphone an die neue Temperatur gewöhnt hat. Auch, wenn es nervig ist – auf lange Sicht lebt das Handy so länger.


















































