Kaum ein Lebensmittel gehört so sehr zur Grillsaison wie der Maiskolben. Doch beim Zubereiten machen viele denselben Fehler: Sie legen ihn direkt auf den Grillrost, wodurch die Körner schnell austrocknen. Mit einem einfachen Trick bleibt der Mais dagegen besonders saftig, zart und aromatisch.
Sobald die Temperaturen steigen und überall die Grills angeheizt werden, dürfen Maiskolben bei vielen Grillabenden nicht fehlen. Mit ihrer natürlichen Süße und den feinen Röstaromen sind sie eine beliebte Beilage zu Fleisch, Fisch oder vegetarischen Speisen. Allerdings werden die Kolben auf dem Grill oft trocken und verlieren an Geschmack. Mit einem einfachen Kniff lässt sich das jedoch ganz leicht vermeiden.
Den Mais vor dem Grillen unbedingt vorkochen
Für besonders saftige Maiskolben empfiehlt sich ein einfacher Kniff: Die Kolben werden zunächst etwa 15 bis 20 Minuten in Wasser mit ein bis zwei Esslöffeln Zucker vorgekocht. Auf Salz sollte dabei verzichtet werden, da es die Maiskörner fester machen kann.
Der Zucker sorgt dafür, dass die Körner besonders zart bleiben und ihre natürliche Süße intensiviert wird. Anschließend kommen die Maiskolben für rund zehn bis 15 Minuten bei mittlerer Hitze auf den Grill. Dort entwickeln sie eine appetitliche goldbraune Farbe und die typischen Röstaromen, die gegrillten Mais so beliebt machen.
Butter erst zum Schluss verwenden
Auch bei der Butter gibt es einen wichtigen Tipp. Normale Butter oder Kräuterbutter sollte erst kurz vor dem Ende der Grillzeit oder nach dem Grillen auf die Maiskolben gegeben werden. So wird verhindert, dass Kräuter und Gewürze durch die hohe Hitze verbrennen und ihr Aroma verlieren.
Die Blätter können als natürlicher Schutz dienen
Wer besonders saftige Maiskolben genießen möchte, kann die äußeren Blätter am Kolben belassen. Dazu werden die Blätter vorsichtig zurückgeschlagen, die feinen Fäden entfernt und die Blätter anschließend wieder um den Mais gelegt. Während des Grillens dienen sie als natürliche Schutzhülle und helfen dabei, die Feuchtigkeit im Kolben zu bewahren.
Die richtige Grilltemperatur ist entscheidend
Zu hohe Temperaturen können dazu führen, dass die äußeren Maiskörner schnell dunkel werden, während der Kolben im Inneren austrocknet. Daher empfiehlt sich eine mittlere Grilltemperatur. So gart der Mais gleichmäßig und bleibt angenehm saftig. Direkte Flammen sollten möglichst vermieden werden.
Frischer Mais macht den Unterschied
Auch die Qualität des Maises spielt eine wichtige Rolle. Frischer Zuckermais enthält besonders viel Feuchtigkeit und sorgt daher für ein besseres Grillergebnis. Je länger Mais gelagert wird, desto mehr Flüssigkeit verliert er. Dadurch können die Kolben beim Grillen schneller trocken werden.
Ungekochter Mais braucht deutlich länger
Wer auf das Vorkochen verzichten möchte, muss mehr Geduld mitbringen. Ungekochte Maiskolben benötigen auf dem Grill etwa 30 Minuten, bis sie gar sind. Alternativ können die Kolben vor dem Grillen rund 15 Minuten in Salzwasser eingelegt werden. Das hilft dabei, die Feuchtigkeit zu bewahren, und sorgt für eine angenehm zarte Konsistenz.


















































