Rührei gehört für viele Menschen zu einem perfekten Frühstück einfach dazu. Die Zubereitung könnte kaum einfacher sein – und trotzdem landet das Ei manchmal trocken oder ziemlich kompakt auf dem Teller. Ein ungewöhnlicher Küchen-Trick soll genau das verhindern. Die Geheimzutat findet man normalerweise allerdings eher beim Backen.
Eier aufschlagen, verquirlen und ab damit in die Pfanne: Eigentlich kann bei Rührei nicht viel schiefgehen. Zumindest könnte man das meinen. Denn zwischen einem trockenen und einem wunderbar lockeren Rührei liegen manchmal nur Kleinigkeiten bei der Zubereitung.
Wer es besonders fluffig mag, greift häufig zu einem Schuss Milch oder Mineralwasser. Es gibt jedoch noch eine ganz andere Zutat, die für eine besonders luftige Konsistenz sorgen soll. Die Rede ist von Backpulver! Was normalerweise Kuchen, Muffins und andere Backwaren aufgehen lässt, kann in sehr kleiner Menge auch beim Rührei zum Einsatz kommen.
Eine kleine Prise Backpulver reicht völlig aus
Der Trick funktioniert denkbar einfach: Für zwei Eier genügt bereits eine winzige Menge Backpulver. Anschließend werden die Eier gründlich verquirlt und wie gewohnt in der Pfanne zubereitet. Wer möchte, kann zusätzlich einen kleinen Schuss Milch hinzugeben.
Entscheidend ist jedoch die Dosierung. Nach dem Motto „viel hilft viel“ sollte man hier keinesfalls vorgehen. Wird zu viel Backpulver verwendet, kann sich das auf den Geschmack auswirken und dem Rührei eine unangenehme bittere oder seifige Note verleihen. Deshalb sollte wirklich nur eine kleine Prise verwendet werden.
Der Grund für den Effekt liegt in der Funktionsweise von Backpulver. Das Triebmittel enthält unter anderem Natriumhydrogencarbonat und einen Säurebildner. In Verbindung mit Feuchtigkeit entsteht Kohlenstoffdioxid. Die kleinen Gasbläschen sorgen normalerweise dafür, dass Kuchen und andere Backwaren schön locker werden. Ein ähnlicher Effekt kann auch beim Rührei für eine fluffigere Konsistenz sorgen.

Auch die Temperatur entscheidet über das perfekte Rührei
Doch selbst die beste Geheimzutat kann eine falsche Zubereitung nicht ausgleichen. Vor allem zu starke Hitze kann dafür sorgen, dass das Rührei trocken wird. Besser ist es, die Eier bei moderater Temperatur stocken zu lassen und dabei immer wieder vorsichtig durch die Pfanne zu bewegen.
Auch sollte das Rührei nicht unnötig lange auf dem Herd bleiben. Wer es cremig und saftig mag, nimmt die Pfanne lieber etwas früher von der Platte. Durch die Restwärme gart das Ei ohnehin noch etwas nach. Backpulver kann damit zum überraschenden Frühstücks-Helfer werden. Und das Beste: Ein Päckchen davon dürfte sich ohnehin in vielen Küchenschränken befinden.


















































