Eigentlich sollte „Barbara – Becoming Shirin David“ den Menschen hinter dem Superstar zeigen. Doch ausgerechnet Shirin David selbst ist mit dem Ergebnis alles andere als glücklich. Monate nach der Veröffentlichung rechnet die Rapperin mit ihrer Netflix-Doku ab – und verrät sogar, dass sie den Film am liebsten zurückgekauft hätte.
Im März 2026 veröffentlichte Netflix die Dokumentation „Barbara – Becoming Shirin David“. Darin bekommen die Zuschauer eine persönliche Seite der Musikerin zu sehen. Thematisiert werden unter anderem ihr Perfektionismus und der enorme Druck, unter dem sie steht.
Auffällig war jedoch, dass Shirin David (31) selbst kaum Werbung für das Projekt machte. In einer Fragerunde auf Instagram liefert die 31-Jährige nun die Erklärung: Mit dem fertigen Film konnte sie offenbar wenig anfangen. Nach eigener Aussage wollte sie die Dokumentation sogar zurückkaufen und dafür das investierte Geld erstatten.
Shirin David: Doku sei „an den Haaren herbeigezogen“
Vor allem die Darstellung ihrer Person stört die Musikerin. Das Endergebnis empfindet sie als nicht authentisch und „an den Haaren herbeigezogen“. Mit dem Produktionsteam sei sie zwar zufrieden gewesen, beim finalen Schnitt habe sie jedoch keine Kontrolle mehr gehabt. „Bei Netflix gibt man jegliches Schnittrecht ab, weil es journalistische Arbeit sein soll“, erklärt Shirin David.
Im Vorfeld sei sie immer wieder ermutigt worden, möglichst viel von sich preiszugeben, um „Netflix Doku-Geschichte“ zu schreiben. Rückblickend fällt ihr Urteil deutlich aus: „Es war wie Brainwash.“ Auch ein ursprünglich geplanter Titel sorgte bei ihr für Ärger: „Der erste Titel sollte heißen ‚Shirin David gibt Kontrolle ab‘. Ich schreie, like, wie misogyn kann man denken 2026.“
„Was dabei zusammengeschnitten worden ist, ist nur das ‚Leiden’“
Besonders stört Shirin David, dass sich die Dokumentation ihrer Meinung nach zu sehr auf schwierige Momente konzentriert. „Was dabei zusammengeschnitten worden ist, ist nur das ‚Leiden‘.“
Dabei zieht sie sogar einen Vergleich mit Helene Fischer, die ein eigenes Doku-Projekt abgesagt habe. Shirins Fazit: „Sie war nur klüger als ich und hatte noch nicht unterschrieben.“
Trotz ihrer Kritik will die Rapperin das Projekt nicht komplett schlechtreden. „Versteht mich nicht falsch, ich bin dankbar, aber ich habe einfach mehr Tiefe, mehr Herkunft und weniger Geheule erwartet.“
Abseits des Doku-Ärgers steht für Shirin David bereits das nächste große TV-Projekt an: Die Rapperin sitzt in der neuen Staffel von „The Voice of Germany“ wieder auf einem der berühmten roten Coach-Stühle und sucht dort nach den besten Stimmen.


















































