Seit 1998 gehört Alexa Maria Surholt zum festen Inventar der ARD-Serie „In aller Freundschaft“. Doch während sich in der Sachsenklinik alles um Krankheiten und Diagnosen dreht, tappte die Schauspielerin bei ihren eigenen Beschwerden lange im Dunkeln. Erst spät erfuhr sie, was wirklich dahintersteckte.
Jeden Dienstag begeistert „In aller Freundschaft“ ein Millionenpublikum im Ersten. Alexa Maria Surholt ist seit der allerersten Folge dabei und verkörpert Verwaltungsdirektorin Sarah Marquardt. Auch ihre Serienfigur musste in der fiktiven Sachsenklinik bereits selbst behandelt werden und erlitt unter anderem eine Fehlgeburt.
In ihrer Rolle bekommt Alexa Maria Surholt immer wieder mit, wie schwierig die Suche nach der richtigen Diagnose sein kann. Doch genau diese Erfahrung musste die Schauspielerin auch im echten Leben machen.
Alexa Maria Surholt litt unter Müdigkeit und Gelenkschmerzen
Der Serien-Star kämpfte mit Müdigkeit, Gelenkschmerzen und einer Gewichtszunahme – wusste jedoch lange nicht, woher die Beschwerden kamen. Im Jahr 2020 machte Alexa Maria Surholt schließlich öffentlich, dass sie an Hashimoto-Thyreoiditis leidet. Dabei handelt es sich um eine chronische Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem die Schilddrüse angreift und deren Funktion beeinträchtigen kann.
Bis zur Diagnose war es jedoch ein längerer Weg. Ein Arzt habe ihre Beschwerden zunächst mit den Wechseljahren in Verbindung gebracht. Bei der Bestimmung ihres Hormonspiegels sei der Schilddrüsenwert zunächst außer Acht gelassen worden.
Über ihre Schilddrüse erklärte Alexa Maria Surholt damals in einem Interview mit „Bunte„: „Sie hat eine Unterfunktion und arbeitet kaum. Der Arzt verschrieb mir das Medikament L-Thyroxin – und schon nach zwei Wochen kam die lebensfröhliche Frau, die ich von früher kannte, zurück.“

MDR / Rudolf Wernicke
„In aller Freundschaft“-Star nahm fast 20 Kilo ab
Zusätzlich stellte die Schauspielerin ihre Ernährung um und verlor fast 20 Kilogramm. Gleichzeitig machte sie deutlich, dass sie einem bestimmten Schönheitsideal nicht hinterherlaufen wolle: „Ich halte die ‚Body Positivity‘-Bewegung für uns Frauen für ganz wichtig und bin der Meinung, dass jeder Körper auf seine Weise schön ist, auch wenn er nicht dem von der Gesellschaft diktierten Schönheitsideal entspricht.“
Hashimoto-Thyreoiditis zählt zu den häufigsten Ursachen einer Schilddrüsenunterfunktion. Das Problem: Die Erkrankung entwickelt sich häufig schleichend und kann deshalb lange unentdeckt bleiben. Beschwerden wie Müdigkeit, Gewichtszunahme oder Stimmungstiefs werden zunächst nicht immer mit der Schilddrüse in Verbindung gebracht.


















































