Sie gehörten zu den bekanntesten Gesichtern der beliebten RTLZWEI-Soaps – doch einige von ihnen sind viel zu früh aus dem Leben gerissen worden. Fans von „Berlin – Tag & Nacht“ und „Köln 50667“ mussten in den vergangenen Jahren gleich mehrfach Abschied nehmen. Besonders der plötzliche Tod von Ingo Kantorek, Alfio De Benedictis und Falko Ochsenknecht sorgte für große Bestürzung.
Seit 2011 läuft „Berlin – Tag & Nacht“ bei RTLZWEI und entwickelte sich schnell zum Dauerbrenner. Zwei Jahre später ging mit „Köln 50667“ ein Ableger an den Start, der bis 2024 im Fernsehen ausgestrahlt wurde. Zahlreiche Darsteller wurden durch die beiden Formate einem Millionenpublikum bekannt. Doch einige von ihnen sind mittlerweile verstorben.
Diese Stars aus „Berlin – Tag & Nacht“ und „Köln 50667“ sind gestorben
Falko Ochsenknecht alias Ole aus „Berlin – Tag & Nacht“

KUKKSI | Oliver Stangl
Er war eines der absoluten Urgesteine von „Berlin – Tag & Nacht“: Falko Ochsenknecht spielte seit dem Start der Serie den chaotischen Ole Peters und wurde als „Ole ohne Kohle“ zum Publikumsliebling. Von 2011 bis 2018 sowie erneut von 2020 bis 2022 gehörte er zur Besetzung. Auch abseits der Soap machte er unter seinem Seriennamen als Partysänger auf Mallorca von sich reden.
Im Juli 2024 dann die Schocknachricht: Falko Ochsenknecht war im Alter von nur 39 Jahren gestorben. Er wurde leblos in seiner Berliner Wohnung gefunden. Die Behörden leiteten damals ein Todesermittlungsverfahren ein. Hinweise auf ein Fremdverschulden gab es nach Angaben der Staatsanwaltschaft zunächst nicht. Für seine ehemaligen Kollegen war die Nachricht ein schwerer Schlag. Zahlreiche Weggefährten aus dem „Berlin – Tag & Nacht“- und „Köln 50667“-Kosmos verabschiedeten sich öffentlich von dem Schauspieler.
Alfio De Benedictis alias Fabrizio aus „Berlin – Tag & Nacht“

KUKKSI | Oliver Stangl
Nur wenige Monate zuvor hatte die BTN-Familie bereits einen anderen Publikumsliebling verloren. Alfio De Benedictis, der auch unter dem Namen Fernando Dela Vega bekannt war, spielte viele Jahre den temperamentvollen Italiener Fabrizio.
Von 2011 bis 2017 gehörte er zur Besetzung von „Berlin – Tag & Nacht“, 2020 feierte er noch einmal sein Comeback. Am 18. Dezember 2023 starb der Schauspieler. RTLZWEI bestätigte seinen Tod und erinnerte an seine „gute Laune und herzliche Art“. Zur genauen Todesursache wurden keine Angaben gemacht.
Ingo Kantorek alias Alex aus „Köln 50667“

RTL II
Sein Tod erschütterte 2019 nicht nur die Fans von „Köln 50667“. Ingo Kantorek gehörte seit dem Start der Serie zum festen Cast und verkörperte den beliebten Alex Kowalski. Sechs Jahre lang stand er für das Format vor der Kamera und entwickelte sich zu einem der bekanntesten Gesichter der Soap.
In der Nacht zum 16. August 2019 kam es schließlich zur Katastrophe. Ingo Kantorek und seine Ehefrau Suzana waren auf der Autobahn A8 unterwegs, als sie an einem Rastplatz bei Sindelfingen schwer verunglückten. Der Schauspieler starb noch am Unfallort, seine Frau erlag später im Krankenhaus ihren Verletzungen. Der plötzliche Tod des 44-Jährigen löste bei Fans und Kollegen große Trauer aus. Kantorek war über Jahre hinweg eines der prägenden Gesichter von „Köln 50667“.
Auch „Köln 50667“-Stuntman Walter März kam ums Leben
Ein weiterer tragischer Todesfall ereignete sich 2021 hinter den Kulissen von „Köln 50667“. Stuntman Walter Märzverunglückte bei Dreharbeiten schwer. Berichten zufolge prallte er mit einem Fahrzeug gegen eine Mauer, wurde anschließend mit schweren Verletzungen in eine Klinik gebracht und fiel ins Koma. Wenige Tage später starb er im Alter von 45 Jahren. Walter März gehörte zwar nicht zum regulären Schauspiel-Cast der Serie, arbeitete jedoch mit zahlreichen „Köln 50667“-Darstellern zusammen. Sein Tod sorgte deshalb auch innerhalb des Teams für große Bestürzung.
Damit haben die beiden RTLZWEI-Formate innerhalb weniger Jahre mehrere langjährige Weggefährten verloren. Vor allem Ingo Kantorek, Alfio De Benedictis und Falko Ochsenknecht bleiben vielen Zuschauern durch ihre Rollen als Alex, Fabrizio und Ole bis heute in Erinnerung.


















































