1996 eroberte „Matilda“ die Kinoleinwände – und machte Mara Wilson endgültig zum Kinderstar. Fast 30 Jahre später sorgt die Schauspielerin nun mit überraschenden Aussagen für Aufsehen: Könnte der Kultfilm tatsächlich eine Fortsetzung bekommen?
Mara Wilson gehörte in den 90er-Jahren zu den bekanntesten Kinderstars Hollywoods. Schon vor „Matilda“ feierte sie mit „Mrs. Doubtfire“ (1993) und „Das Wunder von Manhattan“ (1994) große Erfolge. 1996 folgte schließlich ihre wohl berühmteste Rolle: In „Matilda“ verkörperte sie das hochbegabte Mädchen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. An ihrer Seite spielten unter anderem Embeth Davidtz („Verblendung“) und Danny DeVito („Erin Brockovich“), der bei dem Kultfilm auch Regie führte.
Doch könnte Matilda tatsächlich noch einmal zurückkehren? Bei einer Podiumsdiskussion äußerte sich Mara Wilson jetzt selbst zu den Spekulationen über eine mögliche Fortsetzung. Wie das „People“-Magazin berichtet, schließt die Schauspielerin einen zweiten Film zumindest nicht grundsätzlich aus. Eine entscheidende Frage wäre allerdings, welche Geschichte darin erzählt werden könnte.
Vor allem von einer häufig diskutierten Idee hält Mara Wilson offenbar wenig: Matildas Tochter könnte in einem zweiten Teil die Hauptrolle übernehmen. „Die Leute fragen mich immer wieder, ob ich nicht einen zweiten ‚Matilda‘-Film drehen würde. Das wäre durchaus möglich“, sagt die Schauspielerin.

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Dann erklärt sie ihre Zweifel: „Aber eines sagen die Leute immer wieder: ‚Oh, vielleicht könnte es Matildas Tochter sein.‘ Und damit habe ich so meine Probleme, denn ich glaube, Matildas Kräfte stammen aus ihren Widrigkeiten.“ Und weiter: „Der ganze Sinn der Geschichte ist, dass sie diese Dinge überwunden hat. Ich glaube nicht, dass Matilda ihre Tochter in einer Lage aufwachsen lassen würde, in der diese jene Kräfte entwickeln müsste, um sich selbst zu schützen.“ Der ehemalige Kinderstar sieht noch ein ganz anderes Problem: „Wer wäre überhaupt gut genug, um Matilda zu heiraten?“

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Mara Wilson hatte lange mit ihrer berühmtesten Rolle zu kämpfen
Dass sie bis heute so stark mit „Matilda“ verbunden wird, war für Mara Wilson nicht immer einfach. Vor allem früher störte es sie, wenn Fans sie mit dem Namen ihrer Filmfigur ansprachen. „Früher hat es mich ein bisschen genervt, wenn mich Leute Matilda nannten, weil ich dann immer sagte: ‚Nein, ich bin Mara.‘ Es fühlte sich fast so an, als würde man mich mit dem Namen meiner Schwester ansprechen – dem Namen meiner viel cooleren, klügeren Schwester. Und ich dachte nur: ‚Oh nein, ich bin nicht so cool wie sie“, sagt die Schauspielerin.
Nach ihren großen Erfolgen als Kinderstar wurde es schließlich deutlich ruhiger um Mara Wilson. Anfang der 2000er-Jahre zog sie sich weitgehend aus dem Filmgeschäft und aus dem großen Hollywood-Rampenlicht zurück. Stattdessen konzentrierte sie sich später vor allem auf ihre Arbeit als Autorin und Sprecherin. Ganz aufgegeben hat sie die Schauspielerei allerdings nicht: Bis heute übernimmt Mara Wilson gelegentlich kleinere Schauspiel- und Synchronrollen.


















































