Serie & Film

Das sind die 10 bekanntesten Film-Katzen

"Ein Geschenk von Bob"
RTLZWEI

Katzen sind eigensinnig, verschmust und manchmal völlig unberechenbar – eigentlich die perfekten Hauptdarsteller für einen Film. Trotzdem stehen auf der großen Leinwand deutlich häufiger Hunde im Mittelpunkt. Dabei gibt es einige Streifen, in denen Samtpfoten eine entscheidende Rolle spielen.

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Von einer wahren Freundschaft zwischen einem Straßenmusiker und seinem Kater bis hin zu Abenteuer, Komödie und sogar Horror: Diese zehn Filme sollten Katzenfans gesehen haben. In dieser Übersicht geht es ausschließlich um reale Katzen, die tatsächlich vor der Kamera standen – animierte oder computergenerierte Kultfiguren wie „Garfield“ bleiben deshalb außen vor.

Diese Katzen eroberten die Leinwand

1. „Bob, der Streuner“ (2016)

Die Geschichte von Bob beruht auf wahren Begebenheiten. Der Londoner Straßenmusiker James Bowen befindet sich in einer schwierigen Lebensphase, als er einen verletzten roten Kater findet und sich um ihn kümmert. Zwischen den beiden entwickelt sich eine außergewöhnliche Freundschaft.

Bob gibt James neuen Halt und begleitet ihn fortan durch London. Ihre Geschichte wurde zum Bestseller und schließlich fürs Kino verfilmt. Besonders schön: Der echte Bob spielte in zahlreichen Szenen tatsächlich sich selbst. Die wahre Geschichte zum Film „Bob, der Streuner“ gibt es hier.

2. „Ein Geschenk von Bob“ (2020)

Nach dem Erfolg von „Bob, der Streuner“ bekam die Geschichte eine Fortsetzung. Diesmal dreht sich vieles um ein schwieriges Weihnachtsfest im Leben von James und seinem tierischen Begleiter.

Obwohl das Geld knapp ist und James vor zahlreichen Problemen steht, kann er sich auf Bob verlassen. Für Fans des berühmten Katers ist der Film besonders emotional: Es war Bobs letzter Leinwandauftritt. Er starb 2020 im Alter von 14 Jahren.

3. „Harry und Tonto“ (1974)

Der pensionierte Lehrer Harry muss seine Wohnung in New York verlassen und macht sich schließlich gemeinsam mit seinem Kater Tonto auf eine Reise durch die USA.

Dabei begegnet Harry zahlreichen Menschen und blickt gleichzeitig auf sein eigenes Leben zurück. Tonto ist währenddessen sein treuer Begleiter. Ein ruhiger und emotionaler Film über das Älterwerden, Neuanfänge und die besondere Verbindung zwischen Mensch und Tier.

4. „Die unglaubliche Reise“ (1993)

Bei diesem Abenteuer teilt sich Katze Sassy die Hauptrolle mit den beiden Hunden Shadow und Chance. Als das Trio glaubt, von seiner Familie verlassen worden zu sein, machen sich die Tiere auf eigene Faust auf den langen Weg nach Hause.

Dabei warten zahlreiche Gefahren auf die drei. Sassy beweist jedoch, dass sie ihren beiden Hunde-Kollegen in Sachen Mut und Schlagfertigkeit locker das Wasser reichen kann.

5. „Kedi – Von Katzen und Menschen“ (2016)

Hier gibt es keine erfundene Geschichte: Die Dokumentation begleitet mehrere Straßenkatzen durch Istanbul und zeigt ihren Alltag in der Millionenmetropole.

Die Tiere streifen durch Geschäfte, Hinterhöfe und Straßen und haben teilweise enge Beziehungen zu den Menschen in ihren Vierteln entwickelt. Gerade weil jede Katze ihren eigenen Charakter hat, dürfte die Dokumentation für Katzenfans besonders sehenswert sein.

6. „Keanu“ (2016)

Ein kleines Kätzchen gerät in die Hände von Gangstern – und zwei Männer setzen anschließend alles daran, es zurückzubekommen. Genau darum dreht sich die ziemlich verrückte Actionkomödie „Keanu“.

Um ihren geliebten Vierbeiner zu retten, geben sich die beiden plötzlich selbst als knallharte Gangster aus. Damit beginnt ein völlig chaotisches Abenteuer. Definitiv einer der ungewöhnlicheren Katzenfilme.

7. „Voll verkatert“ (2016)

Geschäftsmann Tom Brand vernachlässigt seine Familie und denkt hauptsächlich an seine Karriere. Doch nach einem Zwischenfall findet er sich plötzlich im Körper des Katers Mr. Fuzzypants wieder.

Von nun an muss er sein Leben auf vier Pfoten meistern – und bekommt dabei eine völlig neue Sicht auf seine Familie. Eine ziemlich schräge Komödie mit klassischer Botschaft: Manchmal muss erst etwas Verrücktes passieren, damit man erkennt, was wirklich wichtig ist.

8. „Frühstück bei Tiffany“ (1961)

„Frühstück bei Tiffany“ ist zwar kein klassischer Katzenfilm, doch der orangefarbene Kater von Holly Golightly wurde trotzdem zur Filmlegende. Audrey Hepburns Figur nennt ihn schlicht „Cat“.

Das Tier hat sogar eine symbolische Bedeutung für die Geschichte und Hollys Angst vor festen Bindungen. Gespielt wurde „Cat“ unter anderem von Orangey, einem der bekanntesten tierischen Darsteller des damaligen Hollywoods.

9. „Alien“ (1979)

Eine Katze mitten in einem der berühmtesten Science-Fiction-Horrorfilme aller Zeiten? Genau das ist Jonesy. Der orangefarbene Kater lebt gemeinsam mit der Crew auf dem Raumschiff Nostromo.

Als ein tödliches Alien Jagd auf die Besatzung macht, gerät auch Jonesy in Gefahr. Besonders Ellen Ripley versucht, den Vierbeiner zu retten. Der Kater wurde dadurch zu einer kleinen Kultfigur der „Alien“-Reihe.

10. Mr. Bigglesworth aus „Austin Powers“

Eine Katze als treuer Begleiter eines Superschurken? In „Austin Powers“ gehört Mr. Bigglesworth fest an die Seite von Dr. Evil. Die auffällige Sphynx-Katze ohne Fell wurde schnell zu einem der tierischen Markenzeichen der völlig überdrehten Filmreihe.

Dabei war Mr. Bigglesworth innerhalb der Geschichte ursprünglich sogar ein Langhaarkater. Erst nach dem kryogenen Einfrieren von Dr. Evil verliert auch sein Haustier sein Fell. Mit seinem unverwechselbaren Aussehen wurde Mr. Bigglesworth schließlich selbst zur kleinen Hollywood-Kultfigur.

Katzen können auch Kino

Ob wahre Geschichte, Dokumentarfilm, Komödie, Familienabenteuer oder sogar Weltraum-Horror: Katzen haben auf der Leinwand deutlich mehr zu bieten als den klassischen niedlichen Nebenauftritt.

Besonders Filme wie „Bob, der Streuner“ oder „Harry und Tonto“ zeigen, welche enge Verbindung zwischen Mensch und Tier entstehen kann. Andere Streifen setzen dagegen auf Humor oder Abenteuer. Eines haben die Filme jedoch gemeinsam: Am Ende sind es ziemlich häufig die Katzen, die im Gedächtnis bleiben.

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