Der russische Basketball trauert um Eduard Sandler: Der Trainer von PBC Dynamo Wladiwostok ist bei einem tragischen Jetski-Unfall ums Leben gekommen. Der Coach wurde nur 44 Jahre alt.
Nach übereinstimmenden Berichten russischer Medien ereignete sich das Unglück im Hafen nahe des Businesszentrums „Burny“. Demnach verlor Sandler auf dem Wasser die Kontrolle über seinen Jetski. Das Fahrzeug prallte zunächst gegen einen Wellenbrecher und wurde anschließend gegen Felsen geschleudert. Der 44-Jährige erlitt dabei tödliche Verletzungen. Trotz des schnellen Notrufs kam jede Hilfe zu spät – Sandler verstarb noch vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes.
Die genauen Umstände des Unglücks werden derzeit von den Behörden untersucht. „Das Ermittlungskomitee der Russischen Föderation für die Region Primorje hat eine Voruntersuchung zu dem Vorfall unter dem Artikel ‚Verstoß gegen die Vorschriften zur Verkehrssicherheit und zum Betrieb von Wasserfahrzeugen mit Todesfolge durch Fahrlässigkeit‘ eingeleitet“, teilte das Ermittlungskomitee mit, wie die „Bild“-Zeitung berichtet. Nun soll geklärt werden, ob Eduard Sandler fahrlässig gehandelt oder gegen geltende Sicherheitsvorschriften verstoßen hat.
Bewegende Worte von seinem Basketball-Klub
Die Nachricht von seinem Tod löste bei seinem Verein große Bestürzung aus. Der Basketball-Klub verabschiedete sich mit bewegenden Worten von seinem langjährigen Trainer: „Eduard Michailowitsch Sandler ist verstorben. … Dies ist ein unersetzlicher Verlust für die gesamte Sportgemeinschaft der Region Primorje und den russischen Basketball. Eduard Michailowitsch widmete sein Leben der Entwicklung des Sports, der Förderung von Spielern und dem Aufbau eines starken Systems.“
In dem Statement heißt es weiter: „Dank seiner Energie, seines Charakters und seines Engagements hat Dynamo große Erfolge erzielt und bedeutende Siege errungen. Allen, die Eduard Michailowitsch kannten, wird er als ein Mann in Erinnerung bleiben, der Basketball und die Region Primorje von ganzem Herzen liebte. Wir sprechen seiner Familie, seinen Angehörigen, Freunden, Kollegen und allen, die diesen schweren Verlust mit ihm teilen, unser tiefstes Beileid aus.“
Auch der Gouverneur der Region Primorje, Oleg Kozhemyako, meldete sich nach dem tragischen Unglück zu Wort und sprach der Familie, den Freunden sowie den Weggefährten des verstorbenen Trainers sein Mitgefühl aus.
















































