Die deutsche Fernsehbranche hat ihre Besten gekürt! Beim Deutschen Fernsehpreis 2026 durften sich zahlreiche bekannte Gesichter und erfolgreiche Produktionen über eine der begehrten Trophäen freuen. Zu den großen Gewinnern zählen unter anderem „Chabos“, „Hundertdreizehn“ und das Olivia-Jones-Biopic „Olivia“. Auch Stefan Raab, Laura Wontorra und Tom Schilling hatten Grund zum Jubeln.
Die große Gala fand am Mittwochabend erstmals im Confex in Köln statt. Durch die Verleihung führte erneut Barbara Schöneberger (52). RTL übernahm in diesem Jahr die Federführung und zeigte die Gala im Fernsehen.
Bereits zuvor waren bei der „Nacht der Kreativen“ elf Auszeichnungen für die Leistungen hinter der Kamera vergeben worden. Zusammengenommen gingen die meisten Preise an Produktionen der ARD, dicht gefolgt vom ZDF.
„Hundertdreizehn“ und „Chabos“ setzen sich durch
Besonders spannend wurde es bei den Serien. Als beste Drama-Serie setzte sich „Hundertdreizehn“ durch. Die ARD-Produktion ließ unter anderem „Maxton Hall – Die Welt zwischen uns“, „Die Nibelungen – Kampf der Königreiche“ und „Unfamiliar“ hinter sich.
Bei den Comedy-Serien machte dagegen „Chabos“ das Rennen. Und für die ZDFneo-Produktion gab es gleich noch einen weiteren Grund zum Feiern: Nico Marischka, Jonathan Kriener, Loran Alhasan und Arsseni Bultmann wurden gemeinsam mit dem Förderpreis ausgezeichnet.
Der Deutsche Fernsehpreis für den besten Fernsehfilm ging an „Olivia“. Das ZDF-Biopic erzählt die Geschichte von Olivia Jones (56) und setzte sich gegen „Die Nichte des Polizisten“ sowie „Tatort: Dunkelheit“ durch.
Stefan Raab und Laura Wontorra räumen für RTL ab
Auch RTL konnte mehrere Trophäen mit nach Hause nehmen. Laura Wontorra (37) wurde für ihre Moderation von „Deutschland sucht den Superstar“ ausgezeichnet.
Stefan Raab durfte ebenfalls jubeln: „Wer weiß wie wann was war?“ mit Barbara Schöneberger gewann als beste Unterhaltungsshow. Bei den Schauspielpreisen triumphierten unterdessen Tom Schilling für „Achtsam Morden“ und Karin Hanczewski für „Call My Agent Berlin“.
Einen besonders emotionalen Moment gab es zum Abschluss: Peter Kloeppel (67) wurde für sein Lebenswerk mit dem Ehrenpreis der Stifter ausgezeichnet. Der langjährige „RTL Aktuell“-Moderator wurde für seine jahrzehntelange Arbeit im deutschen Fernsehjournalismus geehrt.

Das sind alle Gewinner des Deutschen Fernsehpreises 2026
Fiktion
Beste Drama-Serie: „Hundertdreizehn“
Beste Comedy-Serie: „Chabos“
Bester Fernsehfilm/Mehrteiler: „Olivia“
Beste Schauspielerin: Karin Hanczewski für „Call My Agent Berlin“
Bester Schauspieler: Tom Schilling für „Achtsam Morden“
Beste Regie Fiktion: Bettina Oberli für „naked“
Bestes Buch Fiktion: Rolf Basedow und Nicole Armbruster für „Die Nichte des Polizisten“
Beste Kamera Fiktion: Theo Bierkens für „Sturm kommt auf“
Beste Montage Fiktion: Anna Nekarda für „Die Nichte des Polizisten“
Beste Musik Fiktion: Stefan Will und Robert Henke für „Crooks“ und „Banksters“
Beste Ausstattung Fiktion: Matthias Müsse und Pierre-Yves Gayraud für „Die Nibelungen – Kampf der Königreiche“
Unterhaltung
Beste Unterhaltung Show: „Wer weiß wie wann was war?“
Beste Unterhaltung Reality: „Werwölfe – Das Spiel von List und Täuschung“
Beste Comedy/Late Night: „heute-show extra: Next Stop Köster“
Bestes Factual Entertainment: „Roadtrip Australien – Drei Spitzenköche auf vier Rädern“
Bestes Infotainment: „Terra Xplore“
Beste Moderation/Einzelleistung Unterhaltung: Laura Wontorra für „Deutschland sucht den Superstar“
Beste Regie Unterhaltung: Carsten Seibt für „Silvester-Schlagerbooom 2026 live – Die Wunderlichtershow“
Bestes Buch Unterhaltung: Dietmar Jacobs und Christian Ehring für „extra 3“ – „Streit ums Stadtbild: Merz poltert“
Beste Ausstattung Unterhaltung: Katia Convents und Paola von Griesheim für „Let’s Dance“
Information und Sport
Beste Dokumentation/Reportage: „Joko & Klaas LIVE – #dontlookaway“
Beste Doku-Serie: „Mesut Özil – Zu Gast bei Freunden“
Beste Information: „Markus Lanz“
Beste Moderation/Einzelleistung Information: Ibrahim Naber für seine Ukraine-Berichterstattung bei WELT
Beste Sportsendung: WM-Berichterstattung 2026 von MagentaTV
Beste Kamera Information/Dokumentation: Eike Köhler, Kim Kristin Mauch und Björn Kurtenbach für „Minentaucher – Der harte Weg in die Elite der Bundeswehr“
Beste Montage Information/Dokumentation: Xenja Kupin für „Rise & Fall of 1860 München“
Sonderauszeichnungen
Förderpreis: Nico Marischka, Jonathan Kriener, Loran Alhasan und Arsseni Bultmann aus „Chabos“
Ehrenpreis der Stifter: Peter Kloeppel
















































