Leben

An diesen Anzeichen kann man erkennen, dass die geliebte Katze bald sterben wird

Katze
iStock / Jeff_DuBay

Mit Katzen verbringt man viele schöne Jahre. Doch irgendwann kommt der wohl schwerste Moment für Tierbesitzer – der Abschied. An einigen Anzeichen kann man erkennen, dass die geliebte Katze bald sterben könnte. 

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Katzen können Schmerzen und Schwäche möglichst lange verbergen. Gerade deshalb fallen Veränderungen manchmal erst auf, wenn es einem Tier bereits deutlich schlechter geht. Besonders bei alten oder schwer kranken Katzen sollten Halter deshalb aufmerksam beobachten, wenn sich mehrere Verhaltensweisen gleichzeitig verändern.

Ein häufiges Warnsignal ist ein starker Rückzug. Eine Katze, die sonst die Nähe ihrer Menschen sucht, versteckt sich plötzlich unter Möbeln, in dunklen Ecken oder an anderen ruhigen Orten. Manche Tiere zeigen allerdings genau das Gegenteil und suchen ungewöhnlich intensiv die Nähe ihrer Bezugsperson.

Die Katze frisst und trinkt kaum noch

Auch der Appetit kann stark nachlassen. In der letzten Lebensphase verweigern manche Katzen zunehmend ihr Futter und nehmen schließlich kaum noch Flüssigkeit auf. Gleichzeitig verlieren sie möglicherweise deutlich an Gewicht und wirken kraftlos.

Kaum noch Bewegung und viel Schlaf

Hinzu kommen oft Veränderungen bei der Bewegung. Das Tier schläft sehr viel, steht nur noch selten auf oder schafft es nicht mehr problemlos auf das Sofa, den Kratzbaum oder andere vertraute Plätze. Auch der Gang kann unsicher werden. Teilweise fällt es schwer, überhaupt noch das Katzenklo zu erreichen.

Auch das Fell kann ein Indiz sein

Das Fell kann ebenfalls einen Hinweis liefern. Weil geschwächte Katzen weniger Energie in ihre Körperpflege investieren, wirkt es möglicherweise struppig, fettig oder ungepflegt. Eine Katze, die sich ihr Leben lang ausgiebig geputzt hat und dies plötzlich weitgehend einstellt, sollte deshalb genau beobachtet werden.

Veränderungen bei Atmung und Körpertemperatur sind Alarmsignale

Besonders ernst sind auffällige Veränderungen der Atmung. Eine sehr flache, unregelmäßige oder angestrengte Atmung sowie längere Pausen können bei einem schwer kranken Tier auf einen kritischen Zustand hindeuten. Auch kalte Pfoten oder Ohren können auftreten, wenn Kreislauf und Durchblutung schwächer werden.

Wichtig ist jedoch: Keines dieser Anzeichen beweist für sich allein, dass eine Katze unmittelbar sterben wird. Futterverweigerung, Rückzug, Schwäche oder Atemprobleme können auch durch Krankheiten verursacht werden, die behandelt werden können. Gerade Katzen sollten zudem nicht längere Zeit ohne Nahrung bleiben.

Verschlechtert sich der Zustand plötzlich, bekommt die Katze schlecht Luft, kann sie nicht mehr aufstehen oder zeigt starke Schmerzen, sollte deshalb umgehend ein Tierarzt oder tierärztlicher Notdienst kontaktiert werden. Bei einer unheilbar kranken Katze kann der Tierarzt außerdem einschätzen, ob sie noch ausreichend Lebensqualität hat – oder ob der Zeitpunkt gekommen ist, ihr weiteres Leiden zu ersparen.

Quellen: Eigene Recherche, Petbook

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