Er ist laut, erfolgreich – und im Netz längst eine echte Reizfigur. René „Redo“ Dost hat sich vom Gastronomen zum Social-Media-Phänomen entwickelt. Doch neben Millionen Klicks sorgte der 57-Jährige zuletzt auch mit einigen Negativ-Schlagzeilen für Aufsehen. Nun wartet auf den Unternehmer eine völlig neue Herausforderung: Redo zieht bei „Promi Big Brother“ 2026 ein.
Eigentlich kennt René Dost das Leben als Chef. Der Gastronom hat sich über Jahrzehnte ein beachtliches Unternehmen aufgebaut und wurde mit seinen XXL-Restaurants bekannt. Spätestens durch Social Media erreichte seine Bekanntheit jedoch noch einmal eine völlig neue Dimension.
Mit Videos aus seinem Gastro-Alltag, seiner direkten Art und Sprüchen wie „GIG – Gastro ist geil“ wurde Redo zum Internet-Phänomen. Selbst aus seinem häufig verwendeten Satz „Wie geil ist das denn?“ entwickelte die Community das Meme „Wie geil ist Dustin?“. Redo griff den Running Gag später sogar selbst auf.
Doch je größer seine Reichweite wurde, desto heftiger wurde auch der Gegenwind. Fake-Bestellungen und Telefon-Pranks sollen seine Betriebe beschäftigt haben. Gleichzeitig bildete sich im Netz eine regelrechte Anti-Community rund um den Gastronomen.
Hygienemängel sorgten für Negativ-Schlagzeilen
Für besonders unangenehme Schlagzeilen sorgten Berichte über Kontrollen in mehreren seiner Potsdamer Gastronomiebetriebe. Wie der „Tagesspiegel“ im März 2026 unter Berufung auf amtliche Kontrollberichte berichtete, waren dort im Jahr zuvor verschiedene Hygienemängel festgestellt worden. Unter anderem ging es dem Bericht zufolge um Schmutz, Insekten und verdorbene Lebensmittel. Dost räumte Versäumnisse ein und erklärte, sein Unternehmen habe daraus gelernt und Verbesserungen vorgenommen.
Erst kürzlich folgte der nächste Wirbel – diesmal mitten in Berlin. Redo wollte seinen neuen Lamborghini auf dem Kurfürstendamm präsentieren und hatte seine zahlreichen Follower zuvor auf die Aktion aufmerksam gemacht. Der Andrang wurde jedoch so groß, dass die Situation außer Kontrolle geriet.
Menschen drängten sich um den Sportwagen, Redo rief schließlich selbst nach Security. Bei dem Gedränge wurde eine junge Frau verletzt, wie die „Bild“ schreibt. Nach Medienberichten nahm die Polizei Ermittlungen auf. Der Gastronom zeigte sich anschließend selbstkritisch und machte deutlich, dass es eine solche Aktion nicht noch einmal geben werde.

Bei „Promi Big Brother“ verliert Redo die Kontrolle
Ausgerechnet dieser Mann begibt sich nun freiwillig in eine Situation, in der er selbst kaum etwas bestimmen kann. Redo gehört zum Cast von „Promi Big Brother“ 2026.
Für den Unternehmer dürfte das Experiment besonders ungewohnt werden. Normalerweise führt er seine Firmen, produziert seine eigenen Social-Media-Inhalte und entscheidet selbst, was seine Fans von ihm zu sehen bekommen. Bei Big Brother ist damit Schluss: kein Handy, keine Mitarbeiter und vor allem keine Kontrolle darüber, welche Situationen die Kameras einfangen.
Damit könnte die Show für Redo auch zur Chance werden. Hinter der lauten Internetfigur steckt schließlich ein Unternehmer, der seit Jahrzehnten in der Gastronomie arbeitet. Bei „Promi Big Brother“ wird sich zeigen, welche Seite von René Dost zum Vorschein kommt, wenn „GIG“, XXL-Portionen und Social-Media-Inszenierung plötzlich zur Nebensache werden.


















































