Jasmin und Maik aus „Hartz und herzlich“ stecken in einer schwierigen Situation: Das junge Paar hat keine eigene Wohnung, ist auf die Hilfe von Familie und Freunden angewiesen und muss gleichzeitig seine Sozialleistungen neu beantragen. Und das ausgerechnet jetzt: Jasmin erwartet ihr drittes Kind. Doch zumindest bei Maik gibt es einen kleinen Hoffnungsschimmer.
Für Jasmin und Maik geht es derzeit um ihre Zukunft. Nach dem Auszug aus dem Eltern-Kind-Heim sind die beiden vorübergehend bei Maiks Mutter Bärbel untergekommen. Eine Dauerlösung ist das jedoch nicht. Das Paar braucht dringend eine eigene Wohnung – doch genau die zu finden, erweist sich als äußerst schwierig.
„Wohnungsbesichtigung in Rostock ist ’ne Katastrophe“, stellt Jasmin in der neuen Folge von „Hartz und herzlich“ fest. Die 21-Jährige befürchtet, aufgrund ihrer derzeitigen Lebenssituation bei vielen Vermietern ohnehin schlechte Karten zu haben.
Jasmin und Maik stehen ohne eigene Wohnung da
Hinzu kommen finanzielle Sorgen. Jasmin und Maik müssen ihre Anträge für Sozialleistungen beim Jobcenter erneuern. Ohne Unterstützung aus ihrem Umfeld wäre die Lage für das Paar noch dramatischer. „Hätten wir nicht Familie, Bekannte oder Freunde, hätten wir gerade ’ne ganz schöne A…karte. Sprich: Wir würden komplett ohne alles dastehen“, sagt Jasmin in der neuen Folge von „Hartz und herzlich“.
Besonders bitter: Auch ihre beiden Kinder leben derzeit nicht bei Jasmin und Maik. Ihren dreijährigen Sohn und ihre kleine Tochter sehen die Eltern jedoch regelmäßig, unter anderem bei Arztterminen. Jasmin ist es wichtig, dort Präsenz zu zeigen, damit die Mitarbeiter des Jugendamtes „sehen, dass wir’s auch wirklich möchten und für unsere Kinder da sind“. Gleichzeitig muss das Paar seine Sachen aus dem Eltern-Kind-Heim holen und die bislang genutzten Räume wieder in Ordnung bringen. Eine Rückkehr dorthin ist keine Option.
„Wir sitzen offiziell auf der Straße, ohne alles“
Jasmin hofft deshalb dringend auf Hilfe vom Jobcenter und einen finanziellen Vorschuss. Ihre aktuelle Situation beschreibt die Rostockerin mit drastischen Worten: „Wir sind jetzt in unserem Leben an einem Punkt, wo wir nie hinkommen wollten. […] Wir sitzen offiziell auf der Straße, ohne alles.“
Dabei erwartet Jasmin bereits ihr drittes Kind. Angesichts der zahlreichen Probleme kommen bei der jungen Mutter inzwischen sogar Zweifel auf, ob die erneute Schwangerschaft „so sinnvoll ist“. Auch Medikamente, die sie während der Schwangerschaft benötigt, belasten das ohnehin knappe Budget. „Medikamente kosten entsprechend auch“, erklärt sie.
Kommt jetzt die Privatinsolvenz?
Damit nicht genug: Jasmin berichtet zudem, dass ihre „Privatinsolvenz aktiviert“ werde. Auch aus diesem Grund möchte sie künftig selbst Geld verdienen. Dabei ist sie zunächst offen für verschiedene Möglichkeiten: „Und wenn’s nur ein Homeoffice-Job ist.“
Hoffnung für Maik: Klappt es jetzt mit einem Job?
Bei Maik könnte sich beruflich tatsächlich etwas bewegen. Der 23-Jährige hat sich persönlich bei einer Garten- und Landschaftsbaufirma vorgestellt – und das offenbar mit Erfolg. „Das Bewerbungsgespräch lief eigentlich ganz gut“, erzählt er.
Nach Angaben von RTLZWEI steht zunächst ein Minijob als Einstieg im Raum. Damit könnte Maik erstmals einen wichtigen Schritt in Richtung eigenes Einkommen machen.
Für das Paar wäre das dringend nötig. Eine eigene Wohnung finden, die finanzielle Situation in den Griff bekommen und langfristig wieder für die Familie da sein: Jasmin und Maik haben gleich mehrere Baustellen vor sich.
RTLZWEI zeigt die neue Folge von „Hartz und herzlich“ am 1. September 2026 um 20.15 Uhr.


















































