Ob beim Kaffeetrinken im Garten oder beim Picknick im Park – spätestens im August werden Wespen für viele Menschen zur Plage. Mit einigen einfachen Tricks lassen sich die Insekten jedoch auf Abstand halten, ohne ihnen zu schaden. Besonders kurios: der sogenannte Butterbrottüten-Trick.
Im Sommer haben Wespen Hochsaison. Kaum landet das Grillgut oder der Kuchen auf dem Tisch, sind die Insekten meist nicht weit. Ein entspanntes Essen im Freien wird dann schnell zur Geduldsprobe. Dabei erfüllen Wespen eine wichtige Rolle im Ökosystem, viele Arten stehen sogar unter Schutz. Wer die Tiere dennoch fernhalten möchte, kann auf verschiedene Hausmittel setzen – darunter auch den beliebten Butterbrottüten-Trick.
So funktioniert der Butterbrottüten-Trick
Wespen meiden fremde Nester und suchen Konfrontationen mit anderen Völkern möglichst zu vermeiden. Genau diesen Instinkt macht sich der Butterbrottüten-Trick zunutze. Dafür wird aus braunem Butterbrotpapier eine Tüte geformt, anschließend zu einer unregelmäßigen Kugel zusammengeknüllt und an einer Schnur aufgehängt. Die Attrappe erinnert optisch an ein Wespennest und soll die Tiere abschrecken.
Allerdings hat die Methode einen entscheidenden Haken: Wespen sind äußerst lernfähig. Erkennt eine Wespe, dass es sich lediglich um eine Attrappe handelt, verbreitet sich diese Information schnell innerhalb des Schwarms. Danach verliert das Fake-Nest seine Wirkung.
Diese Hacks können Wespen ebenfalls vertreiben
Ätherische Öle
Viele ätherische Öle verbreiten einen angenehmen Duft – Wespen sehen das jedoch anders. Besonders Gerüche wie Gewürznelke, Rosmarin, Zitronengras oder Teebaumöl mögen die Insekten nicht. In Innenräumen reichen oft ein Duftstein oder eine Duftkerze aus. Auf Balkon, Terrasse oder beim Picknick darf der Duft hingegen etwas intensiver sein.
Der Kaffee-Trick
Der Duft von frisch geröstetem Kaffee ist für viele Menschen angenehm – Wespen hingegen meiden ihn. Dafür wird etwas Kaffeepulver in eine feuerfeste Schale gegeben und vorsichtig mit einem Streichholz zum Glühen gebracht. Der entstehende Rauch soll die Tiere fernhalten.
Der Schinken-Hack
Wespen werden nicht nur von Süßem angelockt, sondern auch von eiweißhaltigen Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch oder Ei. Genau das macht sich der Schinken-Hack zunutze. Dafür wird ein Teller mit Wurst oder Schinken in einiger Entfernung vom Essplatz aufgestellt – möglichst immer an derselben Stelle. Da Wespen lernfähig sind, fliegen sie bevorzugt diesen Futterplatz an und lassen den eigentlichen Esstisch eher in Ruhe.
Wespen mit einer Sprühflasche vertreiben
Ein feiner Wassernebel aus einer Sprühflasche kann Wespen ebenfalls vertreiben. Das empfiehlt auch der Landesbund für Vogelschutz (LBV). Wichtig ist jedoch, dass sich in der Sprühflasche keine Rückstände von Reinigungsmitteln befinden, damit die Tiere keinen Schaden nehmen.
Tomaten halten Wespen fern
Wespen reagieren empfindlich auf bestimmte Pflanzendüfte. Lavendel, Basilikum, Oregano und Minze gehören zu den Pflanzen, die sie eher meiden. Als echter Geheimtipp gilt jedoch die Tomatenpflanze: Sie soll nicht nur Wespen, sondern auch Mücken auf natürliche Weise fernhalten.


















































