Beim Christopher Street Day (CSD) in Berlin ist es zu einem dramatischen Zwischenfall gekommen: Ein Fahrzeug ist in eine Menschenmenge gefahren. Augenzeugen schildern KUKKSI die erschütternden Szenen.
Gegen 22 Uhr fuhr das Fahrzeug nach bisherigen Informationen auf Höhe der Lennéstraße in eine Menschenmenge. Dabei wurden mehrere Menschen verletzt. Mittlerweile wurde auch ein Todesopfer bestätigt. Der CSD in Berlin wurde daraufhin vorzeitig abgebrochen.
„Bitte meidet die Siegessäule und den Tiergarten“
Auf der großen Leinwand am Brandenburger Tor erschien die Einblendung „Evakuierung“. Alle Besucherinnen und Besucher wurden aufgefordert, das Veranstaltungsgelände umgehend zu verlassen. „Bitte meidet die Siegessäule und den Tiergarten. Verlasst das Gelände Richtung Hauptbahnhof“, teilten die Veranstalter mit.
Auch die Berliner Polizei informierte über die Plattform X: „Aktuell kommt es zu einem größeren Polizeieinsatz im #Tiergarten. Der Bereich ist durch unsere Einsatzkräfte abgesperrt. Bitte meiden Sie den Bereich und umfahren ihn weiträumig. Eine Medienbetreuungsstelle ist am Camperplatz eingerichtet.“
Aktuell kommt es zu einem größeren Polizeieinsatz im #Tiergarten. Der Bereich ist durch unsere Einsatzkräfte abgesperrt. Bitte meiden sie den Bereich und umfahren ihn weiträumig.
Eine Medienbetreuungsstelle ist am Camperplatz eingerichtet.#b2507 pic.twitter.com/lZ7wng1o1W— Polizei Berlin (@polizeiberlin) July 25, 2026
Zahlreiche Polizeikräfte, Notärzte und Rettungskräfte waren innerhalb kurzer Zeit vor Ort. Nach Angaben von Zeugen soll der Fahrer nach dem Vorfall aus dem Fahrzeug ausgestiegen und geflüchtet sein. KUKKSI-Reporter Oliver Stangl sowie weitere Kolleginnen und Kollegen waren auf dem CSD in Berlin vor Ort.
„Zahlreiche Menschen rannten weg und haben geschrien“
„Ich bin einfach total geschockt. Mir fehlen die Worte“, erzählt ein Augenzeuge gegenüber KUKKSI. „Zahlreiche Menschen rannten weg und haben geschrien“, erzählt uns ein weiterer Besucher. „Nur schnell weg hier. Schade, dass eine so tolle Veranstaltung ein so böses Ende findet“, berichtet ein anderer.
Die Hintergründe des Vorfalls sind derzeit noch unklar. Auch ist bislang nicht bekannt, ob es sich um einen Einzeltäter handelt oder ob weitere Personen an der Tat beteiligt gewesen sein könnten.
Der Christopher Street Day (CSD) zählt zu den größten Demonstrationen für die Rechte von LGBTQIA+-Menschen weltweit. Mit der Veranstaltung wird jedes Jahr ein Zeichen für Vielfalt, Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung gesetzt. In Berlin nahmen am Samstag hunderttausende Menschen an dem Umzug teil.
















































