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    Trotz Rauchverbot: Darum gibt es noch immer Aschenbecher auf Flugzeug-Toiletten

    Flugzeug
    iStock / Biggereye

    Das Rauchen in Flugzeugen ist strikt verboten. Und darauf werden Passagiere auch nach wie vor überall an Bord hingewiesen. Dennoch gibt es auf den Toiletten oft einen Aschenbecher – dafür gibt es auch einen Grund.

    Zu Beginn einer Flugreise werden die Passagiere mit den Sicherheitsvorkehrungen vertraut gemacht. Die Crew weist auch darauf hin, dass das Rauchen an Bord strikt verboten ist. Über den Sitzen leuchtet zudem ein Verbotszeichen mit einer durchgestrichenen Zigarette. Und auch an der Toilettentüre wird deutlich gemacht, dass der Griff zum Glimmstängel tabu ist.

    Umso erstaunlicher ist es, dass es auf Flugzeug-Toiletten in zahlreichen Airlines noch immer Aschenbecher gibt – und das, obwohl es ein striktes Rauchverbot gibt. Aber wie passt das zusammen? Der Grund ist simpel: Es ist Vorschrift. Das regelt die Legal Information Institute. Darin heißt es: „Unabhängig davon, ob das Rauchen in irgendeinem anderen Teil des Flugzeugs erlaubt ist, müssen die Toiletten in sich geschlossene, abnehmbare Aschenbecher haben, die sich auf oder in der Nähe der Einstiegsseite jeder Toilettentür befinden.“

    Der Aschenbecher auf der Flugzeug-Toilette ist Vorschrift – das ist der Grund

    Zwar ist Rauchen beinahe überall verboten – man geht jedoch davon aus, dass sich nicht alle Passagiere daran halten. Raucher können nicht immer auf ihr Nikotin verzichten. Die Folge: Sie greifen zur Zigarette. Und wo ginge das besser als heimlich auf der Toilette? Sollten Passagiere in der Bordtoilette rauchen und wird dadurch ein Alarm ausgelöst, könne die Zigarette dennoch sicher entsorgt werden. So landet diese nicht im Mülleimer mit Papiertüchern, was möglicherweise einen Brand auslösen würde und letztendlich in einer Katastrophe enden könnte. Es handelt sich daher um eine Sicherheitsvorkehrung.

    „Das ist besser, als wenn er die Zigarette in den Papierkorb wirft“

    „Das schreiben uns die zuständigen Luftfahrt-Behörden vor. […] Das ist besser, als wenn er die Zigarette in den Papierkorb wirft“, erklärt eine Lufthansa-Sprecherin gegenüber dem Nachrichtensender n-tv. Teilweise sind Aschenbecher sogar noch an den Armlehnen angebracht. Es handelt sich dabei also um kein Überbleibsel aus vergangenen Tagen. Der Aschenbecher ist aber definitiv keine Erlaubnis dafür, zur Zigarette zu greifen. Über dem Aschenbecher ist deshalb auch der Hinweis aufzufinden: Rauchen verboten!

    Auch das Verbotszeichen in der Kabine ist Vorschrift. „Wenn das Rauchen verboten ist, muss mindestens ein Schild mit diesem Hinweis vorhanden sein, das für jede in der Kabine sitzende Person lesbar ist“, heißt es bei der EASA. Das Rauchverbot in Flugzeugen trat übrigens am 25. Februar 1990 in Amerika in Kraft – nach und nach zogen immer mehr Länder nach. Und mittlerweile ist das Rauchen an Bord überall verboten.

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