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Mit diesen Tricks wird Rosenkohl nicht bitter

Rosenkohl
iStock / typo-graphics

Rosenkohl spaltet die Gemüter: Für die einen ist er ein winterliches Highlight, für die anderen matschige Kügelchen. Die Zubereitung spielt dabei eine entscheidende Rolle. Mit einigen Tricks wird das Gemüse nicht bitter. 

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Rosenkohl enthält viele wichtige Nährstoffe und Mikronährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Seine Bitterstoffe regen die Verdauung an, zudem ist er gut für Leber und Darm. Zudem soll Rosenkohl sogar das Immunsystem stärken.

Für einige ist Rosenkohl viel zu bitter oder matschig. Die Wahrheit liegt jedoch in der Zubereitung. Wird dieser nämlich richtig gegart, hat er eine knusprige Konsistenz und hat ein nussig-süßes Aroma, welches ihn zu einer beliebten Beilage machen. Und mit einigen Tricks schmeckt er nicht mehr bitter.

Tiefkühl-Trick macht den Rosenkohl süß

Rosenkohl enthält von Natur aus Bitterstoffe und soll die Pflanze vor Schädlingen schützen. Bei Frost wandeln sich diese Stoffe in Zucker um, was den Rosenkohl süßer und milder schmecken lässt. Wenn man den Rosenkohl erntet, ist der Prozess bereits eingetreten. Wird dieser im Supermarkt gekauft, kann man etwas nachhelfen, indem man das Gemüse einige Stunden in das Gefrierfach legt.

Auf die Vorarbeit kommt es an

Die Röschen müssen geputzt werden und auch ein Teil des Strunks sowie die äußeren Blätter sollten weg, da dort die meisten Bitterstoffe enthalten sind. Den Rosenkohl kreuzförmig einschneiden, damit er bei der Zubereitung gleichförmig gar wird.

Etwas Zucker im Kochwasser hilft gegen den bitteren Geschmack

Ein weiterer Trick kann gegen den bitteren Geschmack helfen: Die Kügelchen einfach halbieren und die gelben Blätter entfernen. Danach gibt man etwas Zucker ins Kochwasser. Auch einen Spritzer Zitronensaft kann dazugegeben werden. Zerlaufene Butter oder auch Sahnesoße kann dem bitteren Geschmack etwas entgegenwirken.

Kochwasser wegschütten und durch Neues ersetzen

Man kann den Rosenkohl auch fünf Minuten in salzlosem Wasser kochen. Danach wird das Kochwasser weggeschüttet. Die Bitterstoffe gehen in das Wasser über – beim Wegschütten des Wassers wird ein Großteil der Bitterstoffe entfernt. Danach füllt man frisches Wasser in den Topf und lässt den Rosenkohl nochmal 10 Minuten kochen.

Rosenkohl im Ofen rösten für maximale Knusprigkeit

Die Rosenkohlhälften kommen in eine Auflaufform und werden mit Gewürzen vermengt. Danach kommt etwas Speiseöl über den Kohl und die Form in den Ofen. Der Rosenkohl wird 45 bis 50 Minuten bei 200 Grad Celsius Ober- und Unterhitze gebraten. Dadurch wird er extrem knusprig.

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