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    Mit diesem Trick bleibt Rotkohl beim Kochen rot

    Rotkohl
    iStock / travellinglight

    Rotkohl ist vor allem in der Weihnachtszeit beliebt und viele mögen ihn auch wegen seiner rötlichen Farbe. Doch wie behält Rotkohl beim Zubereiten seine auffällige Farbe? Mit einem Trick bleibt das Gemüse beim Kochen rot.

    Schon früher war Rotkohl bei Oma ein echter Klassiker. Das Gemüse ist besonders im Winter beliebt und eignet sich perfekt als Beilage zu einem saftigen Braten oder der Weihnachtsgans. Auch die Optik von Rotkohl ist aufgrund seiner auffälligen Farbe ein echter Hingucker. Grund für die Farbe sind Anthocyane – es handelt sich dabei um Pflanzenfarbstoffe, welche beispielsweise auch in Brombeeren enthalten sind.

    Rotkohl verliert beim Kochen manchmal die Farbe – dieser Trick kann es verhindern

    Doch manchmal kann es passieren, dass der Rotkohl seine kräftige Farbe beim Kochen verliert. Er kann sich dann sogar rosa oder grau verfärben. Mit einem Trick kann das jedoch verhindert werden. Das Geheimnis lautet Säure! Säurehaltige Zutaten sorgen dafür, dass der Rotkohl seine schöne Farbe behält und verhindert das Ausbleichen des Gemüses – dazu zählen unter anderem Essig, Zitronensaft oder Äpfel.

    Sobald man ihn in den Topf gibt, kann man etwas Essig oder Zitronensaft dazugeben. Einige Apfelstücke sorgen nicht nur für ein besonderes Aroma, sondern sorgen auch dafür, dass der Rotkohl seine Farbe nicht verliert. Alternativ kann auch ein Schluck Rote-Bete-Saft hinzugegeben werden – auch dieser sorgt für eine schöne Farbe.

    Was ist der Unterschied zwischen Rotkohl und Blaukraut?

    Manchmal wird der Rotkohl je nach Region auch Blaukraut genannt. Mit der Farbe hat das wenig zu tun – denn egal, welchen Namen er trägt: Das Gemüse trägt meist die Farbe Violett. Es handelt sich dabei also um eine Mischung aus blau und rot.

    Vielmehr haben die unterschiedlichen Namen mit der Zubereitung zu tun. Während man in Bayern etwas Natron zum Kraut hinzugibt, wird dieser im Norden eher mit Äpfeln und Essig zubereitet.

    Rotkohl kann sowohl roh als auch gekocht zubereitet werden. Roh schmeckt er hervorragend in Salaten, während er gekocht als beliebte Beilage zu herzhaften Fleisch- und Geflügelgerichten wie Entenkeule oder Kalbsroulade gerne gegessen wird.

    Rotkohl ist gesund

    Gewusst? Rotkohl ist sehr gesund! 100 Gramm des Kohls enthalten rund 60 Milligramm Vitamin C – das ist rund die Hälfte des Tagesbedarfs eines Erwachsenen. Zudem enthält er Vitamin K, Folsäure und Ballaststoffe. Gleichzeitig hat er wenige Kalorien und Fett. Die enthaltenen Stoffe können das Immunsystem stärken, fördern die Darmgesundheit und können das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken. Zudem ist das Kraut sehr sättigend. Bei dem Rotkohl aus dem Glas gehen jedoch die meisten Vitamine verloren – daher sollte man diesen lieber frisch zubereiten.

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