Im Herbst stapeln sich die Kürbisse in den Supermarktregalen. Manche Kürbisse bringen einen Kilogramm auf die Waage. Wenn man welchen übrig hat, kann man diesen einfrieren.
Ob in einer Suppe, als Ofengemüse oder mit Pasta: Kürbisse gehören im Herbst auf dem Speiseplan einfach dazu. Kürbisse liefern viel Fruchtfleisch – meist zu viel, um es mit einem Mal zu verbrauchen. Diesen kann man jedoch ganz einfach einfrieren. Einige Dinge sollte man dabei jedoch beachten.
Kürbis lagern oder einfrieren?
Ob man einen Kürbis lagert oder einfriert, kommt darauf an, in welchem Zustand er sich befindet. Einen ganzen Kürbis mit einer ganzen Schale und intaktem Stielansatz kann problemlos an einem kühlen Ort wie beispielsweise im Keller gelagert werden – dort hält er sich meist bis ins neue Jahr. Anders sieht es hingegen aus, wenn man den Kürbis bereits aufgeschnitten hat. Dann verdirbt das Fruchtfleisch sehr schnell – in dem Fall sollte man ihn definitiv einfrieren.
Kürbis einfrieren – diese drei Methoden gibt es
Kürbis roh einfrieren
Am einfachsten ist es, den Kürbis roh einzufrieren – es eignen sich dafür alle Sorten, die ein festes Fruchtfleisch haben. Um den Kürbis einzufrieren, zerteilt man diesen in mehrere Stücke. Durch das Gefrieren wird das Fruchtfleisch zwar etwas weicher – aber dennoch eignet sich der Kürbis für viele Gerichte wie beispielsweise Pasta oder einer Kürbispfanne.
Kürbismus einfrieren
Den frischen Kürbis kocht man in rund 20 Minuten. Dabei dämpft man nur die Früchte, das Fruchtfleisch wird püriert, kommt in Beuteln und wird eingefroren. Kürbismus eignet sich vor allem für Kürbissuppe, Kürbiskuchen oder wenn Püree verfeinert werden soll.
Fertige Kürbisgerüchte einfrieren
Beinahe alle Kürbisgerichte können eingefroren werden – das kann beispielsweise Kürbiskuchen oder Pasta mit Kürbis sein. Eine Ausnahme gibt es aber dennoch: Gegarte Kürbisstücke für eine Gemüsepfanne eignen sich jedoch dafür nicht, da die Stücke nach dem Auftauen extrem weich sind und keinen Biss mehr haben.
Wie wird der Kürbis richtig aufgetaut?
Der Kürbis benötigt rund einen halben Tag zum Auftauen. Man nimmt diesen aus dem Gefrierfach und legt den Kürbis in einen Topf oder eine Schale – diese sollte im besten Fall abgedeckt sein. Kürbismus oder Kürbissuppe können auch direkt erhitzt werden. Übrigens: Der Kürbis hält sich im Gefrierfach bis zu 12 Monate.
Kann man Kürbis nach dem Auftauen nochmal einfrieren?
Wenn der Kürbis einmal aufgetaut ist, sollte man diesen nicht nochmal einfrieren – dieser wird sonst zu weich und ruiniert den Genuss. Außerdem steigt das Risiko, dass sich darauf Keime bilden. Eine Ausnahme gibt es aber: Wenn der Kürbis weiterverarbeitet wird, kann das fertige Gericht eingefroren werden.
Kürbis länger haltbar machen
Neben dem Einfrieren kann man Kürbisse auch einkochen und bleiben damit länger haltbar. Der Kürbis wird mit Wasser gekocht und anschließend püriert. Damit sich keine Bakterien und kein Schimmel bildet, wird das Kürbismus in sterile Gläser gefüllt. Man kann den Kürbis auch einlegen, um ihn länger haltbar zu machen. Einige Kürbissorten werden davor nicht geschält. Die kleingeschnittenen Kürbisstücke werden mit einem Sud aus Essig und Zucker übergossen. Ein eingelegter Kürbis ist mehrere Monate lang haltbar.
Der Kürbis kann man auch fermentieren werden. Und zuletzt: Auch Trocknen ist eine Variante – jedoch ist diese Variante eher unüblich. Dafür kommt der Kürbis rund zehn Stunden in den Backofen – ein kleiner Löffel sollte an die Tür geklemmt werden, damit sich im Ofen keine Feuchtigkeit bildet. Jedoch ist diese Methode sehr energieaufwendig.


















































