Als „Sissi“ spielte sich Romy Schneider in die Herzen von Millionen Fans. Auch nach über 40 Jahren sind die Todesumstände der Schauspielerin mysteriös. Woran starb die Filmlegende wirklich?
Mit der „Sissi“-Trilogie hatte Romy Schneider ihren Durchbruch. Beruflich war die Schauspielerin sehr erfolgreich. Ihr Privatleben glich jedoch einer Tragödie. Den Tod ihres Sohnes hatte sie nie verkraftet – kurze Zeit später starb Romy Schneider selbst. Bis heute konnten die Todesumstände nicht vollständig geklärt werden.
Der tragische Tod ihres Sohnes David
Romy Schneider musste mehrere Schicksalsschläge verkraften – darunter der tragische Tod ihres 14-jährigen Sohnes David im Jahr 1981. Beim Versuch, über einen Zaun auf das Grundstück seiner Großeltern zu klettern, hatte David sein Gleichgewicht verloren. Er fiel auf die Metallspitze des Zauns – dabei wurde die Schlagader seines Oberschenkels durchtrennt.
Was ist die Todesursache vom Romy Schneider?
Die Schauspielerin wurde in die Alkohol- und Tablettensucht getrieben. Am 29. Mai 1982 starb Romy Schneider im Alter von nur 43 Jahren. Offenbar kam sie aufgrund einer Überdosis Tabletten ums Leben – bis heute sind die genauen Todesumstände jedoch nicht geklärt. Der Grund dafür ist die fehlende Autopsie, denn die Ärzte wollten keine durchzuführen. Zunächst galt die Todesursache Herzversagen. Vielfach wurde auch behauptet, sie sei an einem gebrochenem Herzen wegen ihres Sohnes verstorben. Ihr ehemaliger Manager schloss ein Suizid jedoch aus.
„Der sogenannte ‚Mythos‘ um Romy Schneider hat sicher sehr viel damit zu tun, dass sie so früh starb. In solchen Fällen bleibt eine Geschichte übrig, die nicht zu Ende erzählt werden kann. Das eröffnet Raum zur Spekulation und zur Interpretation“, sagt Günter Krenn, welcher das Buch „Romy Schneider: Die Biographie“ geschrieben hat, gegenüber „t-online“. „Dazu kommt ein, vor allem in den letzten Lebensjahren tragisches Schicksal, das Menschen bewegt und ein künstlerisches Werk von etwa 60 Filmen, von denen etliche ungebrochen populär sind“, sagt er weiter.
Neben dem Tod ihres Sohnes musste Romy Schneider weitere Tiefschläge verkraften. Ihre erste große Liebe Alain Delon betrog sie und hat die Schauspielerin anschließend verlassen. Ihr zweiter Mann Harry Meyen erhängte sich wenige Jahre nach der Trennung.
Bis zu ihrem Tod stand Romy Schneider vor der Kamera
Romy Schneider war neben „Sissi“-Trilogie in zahlreichen weiteren Produktionen zu sehen. Zwar hatte sie mit „Sissi“ ihren Durchbruch – jedoch begann ihre Karriere schon eher. Ihr Filmdebüt feierte sie mit „Wenn der weiße Flieder wieder blüht“ (1953), danach war sie in „Mädchenjahre einer Königin“ (1954) sowie „Die Deutschmeister“ (1954) zu sehen.
Auch nach der „Sissi“-Reihe stand Romy Schneider oft vor der Kamera. 1973 und 1974 drehte die Schauspielerin innerhalb von zehn Monaten fünf Filme. Für ihre Darbietung in „Nachtblende“ (1975) erhielt sie im April 1976 ihren ersten César als beste Hauptdarstellerin. Zuletzt wirkte sie in den Filmen „Das Verhör“ (1981) sowie „Die Spaziergängerin von Sans-Souci“ (1982) mit.


















































