Nika Röffen spricht so offen wie selten zuvor über eine schwere Zeit in ihrem Leben. Die Tochter von RTL-Moderatorin Frauke Ludowig leidet seit ihrer Jugend unter einer Zwangsstörung. Zeitweise bestimmten die Zwänge ihren Alltag so sehr, dass kaum noch ein normales Leben möglich war. Schließlich zog Nika Röffen die Notbremse und ließ sich professionell behandeln.
Bereits seit ihrem 14. Lebensjahr lebt Nika Röffen mit einer Zwangsstörung. Lange konnte sie damit umgehen, doch mit Beginn ihres Studiums an der Akademie für Mode und Design verschärfte sich die Situation offenbar deutlich. In einem TikTok-Video gibt die Tochter von Frauke Ludowig (62) nun sehr persönliche Einblicke in diese Phase ihres Lebens.
Die Zwänge nahmen zeitweise ein solches Ausmaß an, dass selbst alltägliche Dinge zur Herausforderung wurden. Nika Röffen konnte teilweise über Stunden nichts essen. Die Situation belastete sie derart, dass sie manchmal auf der Treppe einschlief, weil sie es nicht mehr bis in ihr Bett schaffte.
Nika Röffen unterbricht ihr Studium und geht in eine Klinik
Irgendwann war für Nika Röffen klar: So kann es nicht weitergehen, wie das Portal „20 Minuten“ berichtet. Sie unterbrach ihr Studium für ein Semester und entschied sich für einen Aufenthalt in einer Einrichtung für mentale Gesundheit. Insgesamt verbrachte sie dort rund ein Jahr. Heute weiß Nika Röffen, wie wichtig diese Entscheidung für sie war. Die Klinik sei eine „sehr prägende Zeit, die wirklich mein Leben gerettet hat“, erklärt sie rückblickend.
@nikaroeGaligrü ich bin schlecht dadrin
Noch deutlicher wird die Tochter von Frauke Ludowig mit einem weiteren emotionalen Geständnis: „Ich wüsste nicht, ob ich jetzt noch hier wäre, wäre ich nicht in die Klinik gegangen.“ Gleichzeitig sagt sie: „Ich bin so unglaublich froh, dass ich die Chance hatte und es gemacht habe.“
Während ihres Aufenthalts lernte Nika Röffen nicht nur, besser mit ihren Zwängen umzugehen. Dort fand sie auch eine Therapeutin, die ihr nach eigenen Angaben „ganz doll geholfen hat“. Bis heute nimmt Nika Röffen ungefähr alle drei Wochen einen Termin bei ihr wahr.
„Ich habe es jetzt mehr in der Hand“
Ganz verschwunden sind die Probleme damit nicht. Doch Nika Röffen hat inzwischen Strategien entwickelt, um besser mit schwierigen Situationen umzugehen. „Ich habe es jetzt mehr in der Hand und bin nicht mehr so aufgeschmissen, wenn es aufkommt“, erzählt sie.
Auch Rückschläge gehören weiterhin dazu. Dennoch blickt Nika Röffen inzwischen optimistischer nach vorne: „Ich bin auf einem guten Weg.“ Ein großer persönlicher Erfolg war zuletzt sogar eine Reise. Lange sei es für sie „unvorstellbar“ gewesen, überhaupt wieder zu verreisen.
Mit ihrer Geschichte geht Nika Röffen inzwischen bewusst an die Öffentlichkeit und spricht in den sozialen Netzwerken regelmäßig über Zwangsstörungen. Damit will die Tochter von Frauke Ludowig auch zeigen, wie stark eine solche Erkrankung den Alltag eines Menschen beeinflussen kann.
















































