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Die Nachrichten des Tages am 09.10.26
Friedensnobelpreis 2026: Wer bekommt die begehrte Auszeichnung?
Heute richtet sich der Blick nach Norwegen: Um 11 Uhr wird in Oslo bekannt gegeben, wer den Friedensnobelpreis 2026 erhält. Insgesamt stehen 287 Nominierungen zur Auswahl – darunter 208 Einzelpersonen und 79 Organisationen, wie die „Tagesschau“ berichtet. Auch US-Präsident Donald Trump hofft auf die renommierte Auszeichnung. Als mögliche Preisträger werden unter anderem die Kinderrechtsorganisation Save the Children und das humanitäre Netzwerk „Emergency Response Rooms“ im Sudan gehandelt. Die Entscheidung liegt beim fünfköpfigen norwegischen Nobelkomitee. Im vergangenen Jahr wurde die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado ausgezeichnet. Die diesjährige Preisverleihung findet am 10. Dezember statt. Das Preisgeld beträgt umgerechnet rund eine Million Euro.
USA planen öffentliche Hinrichtung – Exekution soll per Livestream übertragen werden
In den USA sorgt eine geplante Hinrichtung für Aufsehen: Die Exekution eines verurteilten Attentäters soll nicht nur öffentlich stattfinden, sondern auch live im Internet übertragen werden. Das Pentagon bestätigte entsprechende Pläne. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte zuvor angekündigt, dass die Bevölkerung die Hinrichtung verfolgen können soll. Betroffen ist der ehemalige Militärpsychiater Nidal Hasan, der 2009 auf dem Militärstützpunkt Fort Hood in Texas 13 Menschen erschossen und 32 weitere verletzt hatte. Im Jahr 2013 wurde er zum Tode verurteilt. US-Präsident Donald Trump hat die Vollstreckung inzwischen genehmigt. Die Hinrichtung ist für den 3. Dezember 2026 vorgesehen und soll durch ein Erschießungskommando erfolgen. Es wäre die erste Militärhinrichtung in den USA seit mehr als 60 Jahren. Die Pläne dürften die ohnehin aufgeheizte Debatte über die Todesstrafe erneut verschärfen.
Nach Zwangsräumung: Rentnerin (87) stirbt – ganz Spanien trauert um Maricarmen
Ihr Schicksal erschüttert ein ganzes Land: Die 87-jährige Maricarmen Abascal ist gestorben, nachdem sie ihre Wohnung in Madrid verlassen musste. Mehr als 70 Jahre hatte die Seniorin dort gelebt. Ihr Tod löst in Spanien eine riesige Protestwelle aus. Seit 1956 war die Wohnung ihr Zuhause. Doch nachdem ein Investor die Immobilie übernommen hatte, sollte Maricarmen ausziehen. Nach Angaben eines Mieterverbands wurde eine Miete von 2.650 Euro verlangt – für die Rentnerin unbezahlbar. Am 23. September 2026 wurde sie schließlich zwangsgeräumt und auf einer Trage aus dem Gebäude gebracht. Anschließend kam Maricarmen völlig erschöpft ins Krankenhaus. Zwar gab es später eine Einigung, die ihr eine Rückkehr in die Wohnung ermöglicht hätte, doch dazu kam es nicht mehr. Am Mittwoch starb die 87-Jährige in einer Madrider Klinik. Eine offizielle Todesursache wurde zunächst nicht bekannt gegeben. Ihr Schicksal bewegt mittlerweile ganz Spanien. Zehntausende Menschen demonstrieren gegen steigende Mieten und Wohnungsnot. Allein in Madrid gingen mindestens 20.000 Menschen auf die Straße. Maricarmen ist für viele zum Symbol im Kampf für bezahlbaren Wohnraum geworden.









































