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Die Nachrichten des Tages am 07.10.26
AfD-Erfolg in Sachsen-Anhalt: SPD-Bundesspitze will von der CDU Erklärungen
Die Wahl zweier AfD-Politiker an die Spitze des Landtags in Sachsen-Anhalt sorgt nun auch in der Bundesregierung für Diskussionen. Die SPD verlangt von ihrem Koalitionspartner CDU Aufklärung über das Abstimmungsverhalten der Christdemokraten, wie die „Tagesschau“ berichtet. Hintergrund ist die Wahl von Tobias Rausch zum Landtagspräsidenten. Der AfD-Politiker erhielt bei der geheimen Abstimmung 48 Stimmen. AfD und BSW verfügen zusammen jedoch nur über 44 Mandate. Gleichzeitig gab es lediglich fünf Enthaltungen, obwohl die CDU-Fraktionsführung ihren 15 Abgeordneten genau das empfohlen hatte. Damit bleibt offen, aus welchen Fraktionen die zusätzlichen Stimmen für Rausch kamen. SPD-Chef Lars Klingbeil sprach von „drängenden Fragen“ und forderte sowohl CDU als auch BSW zu Erklärungen auf. Auch SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf erwartet eine schnelle Aufklärung innerhalb der Union. Die Vorgänge in Sachsen-Anhalt könnten zudem beim Koalitionsausschuss von Union und SPD am Mittwochabend zur Sprache kommen.
Israel gedenkt der Opfer des Hamas-Überfalls
Drei Jahre nach dem verheerenden Terrorangriff der Hamas erinnert Israel an die Opfer des 7. Oktober 2023. Bei dem Überfall wurden rund 1.200 Menschen getötet und Hunderte weitere in den Gazastreifen verschleppt. Im ganzen Land finden am Mittwoch Gedenkveranstaltungen statt. Israels Präsident Izchak Herzog entzündete um 6.29 Uhr Ortszeit in seiner Residenz in Jerusalem eine Kerze. Genau zu diesem Zeitpunkt hatte vor drei Jahren der Angriff begonnen. Auch an mehreren Orten im Süden Israels versammelten sich Menschen, um der Opfer zu gedenken. Besonders emotional ist das Gedenken auf dem Gelände des Nova-Musikfestivals nahe des Kibbuz Reim. Dort kamen Angehörige und Freunde der Getöteten zusammen. Für den Abend ist zudem eine große zivile Gedenkveranstaltung im Yarkon-Park in Tel Aviv geplant, zu der Zehntausende Menschen erwartet werden.
US-Bundesstaat Tennessee: Christa Pike nach gescheiterter Hinrichtung wieder ansprechbar
Nach der gescheiterten Hinrichtung der US-Amerikanerin Christa Pike gibt es neue Informationen zu ihrem Gesundheitszustand. Die 50-Jährige ist nach Angaben ihrer Anwälte wieder bei Bewusstsein und ansprechbar. Weiterhin wird sie jedoch auf der Intensivstation behandelt. Wie ihre langfristige Prognose aussieht, ist noch unklar. Christa Pike sollte Ende September im US-Bundesstaat Tennessee mit einer Giftspritze hingerichtet werden. Nach Behördenangaben erhielt sie die vorgesehenen zwei Dosen Pentobarbital – dennoch starb sie nicht. Anschließend musste sie in ein Krankenhaus gebracht und zeitweise künstlich beatmet werden. Ihre Anwälte berichten zudem von schweren Verletzungen an den Armen und Problemen beim Legen der Venenzugänge. Nun fordert ihr Anwaltsteam von Tennessees Gouverneur Bill Lee, die Todesstrafe in eine lebenslange Haft ohne Möglichkeit auf vorzeitige Entlassung umzuwandeln. Gleichzeitig sind weitere rechtliche Schritte angekündigt. Warum die Hinrichtung scheiterte, wird weiterhin untersucht.









































