Ein tragischer Unfall bei der Kartoffelernte hat in Bayern für große Bestürzung gesorgt: Thomas Glashauser, der frühere Bürgermeister von Aschheim bei München, ist im Alter von nur 51 Jahren ums Leben gekommen. Der ehemalige Rathauschef wurde bei landwirtschaftlichen Arbeiten von einem Erntefahrzeug überrollt.
Das Unglück ereignete sich bereits am Dienstagabend gegen 18 Uhr in der Nachbargemeinde Kirchheim, wie RTL berichtet. Thomas Glashauser befand sich gemeinsam mit weiteren Personen auf einem Erntegerät, das von einer Zugmaschine gezogen wurde. Plötzlich stürzte der 51-Jährige aus bislang ungeklärter Ursache von dem Fahrzeug.
Rettungskräfte kämpfen um sein Leben
Nach dem Sturz wurde Thomas Glashauser von dem Erntefahrzeug überrollt und erlitt schwerste Verletzungen. Die alarmierten Rettungskräfte begannen noch vor Ort mit der Reanimation. Anschließend wurde der ehemalige Bürgermeister unter laufenden Wiederbelebungsmaßnahmen mit einem Rettungshubschrauber in eine Münchner Klinik gebracht.
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Doch dort konnten die Ärzte sein Leben nicht mehr retten. Thomas Glashauser erlag seinen schweren Verletzungen. Wie genau es zu dem folgenschweren Sturz kommen konnte, ist derzeit noch nicht geklärt. Die Münchner Verkehrspolizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang übernommen.
Große Trauer in Aschheim
In Aschheim sitzt der Schock tief. Thomas Glashauser führte die Gemeinde zehn Jahre lang: 2014 wurde er erstmals zum Ersten Bürgermeister gewählt, 2020 folgte seine Wiederwahl. Während seiner Amtszeit wurden unter anderem wichtige Entscheidungen für den Schulcampus mit Gymnasium und Schulschwimmbad getroffen.
Sein Nachfolger Florian Meier zeigte sich tief betroffen. Der plötzliche Tod seines Amtsvorgängers fühle sich für ihn und die Rathausverwaltung kaum real an. Auch weitere politische Weggefährten und die Gemeinde äußerten ihre Trauer und sprachen der Familie und den Angehörigen ihr Mitgefühl aus.
Thomas Glashauser hatte sich 2022 aus gesundheitlichen Gründen aus dem Rathaus zurückgezogen. Ende 2024 wurde er schließlich wegen dauerhafter Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzt. Nun endet sein Leben nur wenige Jahre später auf tragische Weise.


















































