Eine Diagnose, die plötzlich alles verändert: Christina Schulze Föcking ist an Brustkrebs erkrankt. Die CDU-Politikerin wurde bereits operiert – nun spricht sie erstmals öffentlich über die schwere Zeit.
Lange hatte die 49-Jährige ihre Erkrankung nicht öffentlich gemacht. Jetzt entschied sich die ehemalige Umweltministerin von Nordrhein-Westfalen bewusst für diesen Schritt. Damit will sie vor allem anderen Frauen Mut machen, die ebenfalls gegen Brustkrebs kämpfen, wie RTL berichtet.
Auf Instagram erklärt Christina Schulze Föcking, weshalb es zuletzt ruhiger um sie geworden war. Bei ihr sei Brustkrebs festgestellt worden, anschließend habe sie sich einer Operation unterziehen müssen. Nun stehe die weitere Behandlung an. Gleichzeitig betont die CDU-Politikerin, dass sie sich medizinisch sehr gut aufgehoben fühle.
Christina Schulze Föcking will anderen Frauen Mut machen
Nicht nur für sie selbst kam die Diagnose als Schock. Auch für ihre Familie änderte sich das Leben schlagartig. „Hier ist es aktuell ein bisschen ruhiger geworden – und das hat einen Grund: Bei mir wurde Brustkrebs diagnostiziert und ich musste mich einer Operation unterziehen. Jetzt folgt die Behandlung. Ich bin medizinisch in den besten Händen und wahnsinnig dankbar dafür. Die Diagnose hat für mich und meine Familie von einem Moment auf den anderen vieles verändert. Wir haben etwas Zeit gebraucht, um uns zu sortieren und einen Weg zu finden, mit der Situation umzugehen“, schreibt die Politikerin.
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Und weiter: „Ich weiß, dass die kommenden Wochen Kraft kosten werden. Natürlich wird es Tage geben, an denen ich kürzertreten muss. Wo es geht, werde ich aber meine Aufgaben im Landtag erfüllen und mein politisches Engagement für meine Heimat fortführen. Ich liebe meine Arbeit und ziehe aus ihr viel Energie, die mir gut tut.“
Trotz ihrer Erkrankung will sich Christina Schulze Föcking nicht vollständig aus der Politik zurückziehen. Zwar werde sie an einigen Stellen kürzertreten, ihre Arbeit im nordrhein-westfälischen Landtag und ihr politisches Engagement für ihre Heimat wolle sie jedoch fortsetzen.

Mit ihrer Offenheit verfolgt die 49-Jährige zugleich eine persönliche Botschaft. Sie wolle Frauen Mut machen, „die wie ich betroffen sind und ihren Kampf im Verborgenen führen“. Kraft geben ihr dabei auch andere Frauen, die ihre eigene Brustkrebs-Erkrankung öffentlich gemacht haben.
Christina Schulze Föcking gehört seit vielen Jahren der CDU an. Von 2017 bis 2018 war sie Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz in Nordrhein-Westfalen im Kabinett des damaligen Ministerpräsidenten Armin Laschet. Heute ist sie unter anderem stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion.

















































