Am Donnerstag kommt der Film „Horst Schlämmer sucht das Glück“ in die Kinos. Dabei mochte Hape Kerkeling das Schlämmer-Kostüm zunächst gar nicht. Der Schauspieler verrät außerdem, wie der Dreh mit Markus Söder war.
2009 hat sich Hape Kerkeling (61) von seiner Figur Horst Schlämmer vorerst verabschiedet. Nach dem Film „Isch kandidiere“ war 17 Jahre lang Ruhe mit Horst Schlämmer – bis jetzt! Denn nun kehrt der Schauspieler in „Horst Schlämmer sucht das Glück“ mit seiner Kult-Rolle zurück.
Darum geht es in dem Film „Horst Schlämmer sucht das Glück“
Horst Schlämmer hat die Faxen dicke: Die Preise steigen, die Stimmung sinkt, die Kneipen schließen. Kurzum: Deutschland hat Rücken! Und zwar im Gesicht. Also geht der stellvertretende Chefredakteur vom Grevenbroicher Tagblatt auf eine große Reise mit noch größerem Ziel: Er will den Leuten ihr Lächeln zurückbringen! Doch wie wird man glücklich?
Schwere Zeiten verlangen nach klaren Antworten – und weil man die in Grevenbroich nicht finden kann, begibt sich Horst Schlämmer auf die Reise seines Lebens: Von Süddeutschland bis Sylt, von Berlin bis Büsum – per Anhalter, Krabbenkutter oder Schienenersatzverkehr. Er trifft Passanten, Promis und Psychologen, fragt knallhart nach und verliert, trotz vieler Rückschläge, nie seine Mission aus den Augen: Die Menschen wieder glücklich zu machen!
Darum mochte Hape Kerkeling das Schlämmer-Kostüm nicht
Der Schauspieler mochte das Schlämmer-Kostüm nicht und erklärte dafür auch die Gründe. „2009 habe ich aufgehört, weil ich mir gesagt habe: Hach, immer diese ausgelatschten Schuhe… Immer dieses Herrenhandtäschchen… Und dann dieses blöde Gebiss, der stinkende Kleber unter der Nase und die Nadeln am Kopf, damit die Perücke hält. Horst Schlämmer war für mich gewissermaßen immer eine Tortur. Aber in der Maskenbildnerei hat sich seither vieles weiterentwickelt“, sagt Hape Kerkeling in einem Interview mit der „Bild“-Zeitung.

Leonine Studios / Sandra Hoever
So liefen die Dreharbeiten mit Markus Söder
In dem Film „Horst Schlämmer sucht das Glück“ feiert auch der bayerische Ministerpräsident Markus Söder sein Schauspiel-Debüt. Hape Kerkeling verrät in dem Interview einige Details, wie die Dreharbeiten mit dem CSU-Politiker abgelaufen sind: „Unabhängig von dem, was man von der Politik von Herrn Söder halten mag – dass er klug ist, das kann ja niemand bestreiten. Er hat sich auf das Abenteuer eingelassen. Er vertritt eine Partei, die für die Freiheit eintritt. Und ganz konkret vertritt er das auch in seiner Person“, sagt Hape Kerkeling in der „Bild“.
Und weiter: „Der wollte kein Konzept lesen, der wollte keine Fragen vorher wissen. Der wollte nichts abnehmen, kein geschnittenes Material sehen, auch keiner aus der Staatskanzlei. Da saß niemand daneben und hat gesagt: „Nein! Nein! Nein, das geht so aber gar nicht…“ Söder und Schlämmer saßen da und so, wie wir es gedreht haben, fast eins zu eins, haben wir es auch im Film verwendet. Wir haben das Gespräch natürlich ein bisschen eingekürzt und ein bisschen verschärft. Aber insgesamt ist Markus Söder seinem freiheitlichen Motto tatsächlich sehr treu.“


















































