Gina-Lisa Lohfink gehört seit fast zwei Jahrzehnten zum deutschen Reality-TV. Doch auf ihren großen Durchbruch blickt die 40-Jährige heute mit völlig anderen Augen. Inzwischen würde sie ihren Weg ins Rampenlicht offenbar am liebsten ungeschehen machen.
Bekannt wurde Gina-Lisa Lohfink (40) im Jahr 2008 durch die dritte Staffel von „Germany’s Next Topmodel“. Zwar gewann sie die Castingshow nicht, mit ihrer direkten Art und Sprüchen wie „Zack, die Bohne“ blieb sie vielen Zuschauern dennoch im Gedächtnis. Danach folgten zahlreiche TV-Auftritte – unter anderem im Dschungelcamp, bei „Adam sucht Eva“, „Kampf der Realitystars“ und „Promis unter Palmen“.
Gina-Lisa Lohfink: „Berühmt zu sein, ist furchtbar“
Anlässlich ihres 40. Geburtstags zieht Gina-Lisa Lohfink nun jedoch eine ernüchternde Bilanz. „Ich war von heute auf morgen berühmt. Zack, die Bohne“, erzählt sie gegenüber der „Bild“-Zeitung. Doch die Freude darüber sei längst verschwunden. „Berühmt zu sein, ist furchtbar. Ich würde alles rückgängig machen, um nicht berühmt zu sein“, gesteht der Reality-Star.
Vor allem der Verlust ihrer Privatsphäre macht Gina-Lisa Lohfink zu schaffen. Menschen würden sie beobachten, Videos und Bilder von ihr aufnehmen oder nach gemeinsamen Fotos und Autogrammen fragen. „Ich habe kein richtiges Leben mehr“, erklärt die 40-Jährige. Besonders bitter empfindet sie, dass viel über sie gesprochen werde, während die Frage nach ihrem tatsächlichen Befinden ihrer Ansicht nach häufig ausbleibt.

Beauty-Eingriffe haben schwere Folgen
Doch nicht nur der Ruhm hat Spuren hinterlassen. Gina-Lisa Lohfink spricht auch offen über die Folgen ihrer zahlreichen Beauty-Eingriffe. Heute leidet sie nach eigenen Angaben täglich unter Schmerzen. Zwischenzeitlich habe sie sogar um ihr Leben gefürchtet. „Das habe ich mir selbst angetan“, sagt sie rückblickend.
Ihre optische Veränderung bringt Gina-Lisa Lohfink auch mit traumatischen Erfahrungen in Verbindung. Sie berichtet davon, mehrfach Opfer sexueller Gewalt geworden zu sein. Ihr verändertes Äußeres sei für sie deshalb auch zu einer Art Schutz geworden. Die Erlebnisse hätten sie nachhaltig geprägt.
Trotz der schwierigen vergangenen Jahre will Gina-Lisa Lohfink nach vorne schauen. Aufgeben kommt für sie offenbar nicht infrage. Sie habe aus ihren Erfahrungen gelernt und glaubt daran, dass nun ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Ihre Vergangenheit kann sie nicht ändern – ihre Zukunft will sie jedoch selbst bestimmen.



















































