Spiegelei gehört wohl zu den einfachsten Gerichten überhaupt: Pfanne heiß machen, Ei hinein und wenige Minuten später steht das Essen auf dem Tisch. Doch genau deshalb kann der Klassiker irgendwann ziemlich langweilig werden. Mit einer Zutat aus der koreanischen Küche lässt sich das Spiegelei jedoch komplett verändern.
Statt das Ei einfach nur in Öl oder Butter anzubraten, kommt zunächst eine würzige Mischung in die Pfanne. Der entscheidende Star dabei heißt Gochujang. Die tiefrote koreanische Würzpaste verbindet Schärfe mit einer leicht süßlichen Note und sorgt für einen besonders kräftigen Geschmack. Vor allem Fans von pikanten Gerichten dürften damit auf ihre Kosten kommen.
Wie RTL unter Berufung auf den Food-Account „The Foodie Diaries“ berichtet, liegt der eigentliche Trick vor allem in der Reihenfolge: Die Eier landen nicht zuerst in der Pfanne, sondern werden direkt in der bereits köchelnden Gochujang-Mischung gegart. Dadurch bekommt nicht nur die Unterseite ordentlich Geschmack ab – die würzige Soße wird praktisch zum Bestandteil des Spiegeleis.
So funktioniert der Spiegelei-Trick
Für zwei Spiegeleier werden zunächst zwei fein gehackte Knoblauchzehen kurz in etwas Sesamöl angebraten. Anschließend wird etwa ein halber Esslöffel Gochujang mit zwei Esslöffeln Wasser verrührt und ebenfalls in die Pfanne gegeben.

Nun kommen Sesam und klein geschnittene Frühlingszwiebeln hinzu. Sobald die würzige Soße leicht köchelt, werden zwei Eier direkt darüber aufgeschlagen. Danach müssen sie nur noch so lange garen, bis das Eiweiß fest geworden ist. Beim Eigelb entscheidet der persönliche Geschmack: Manche mögen es noch schön flüssig, andere lassen das Ei lieber etwas länger in der Pfanne.
Zum Abschluss können weitere Frühlingszwiebeln und etwas Sojasoße darübergegeben werden. Mit Letzterer sollte man allerdings sparsam umgehen, denn die Gochujang-Paste bringt selbst bereits ordentlich Würze mit. Auch etwas zusätzlicher Sesam kann dem fertigen Gericht noch mehr Biss verleihen.
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Ein Beitrag geteilt von Ayushi Gupta-Mehra (@the_foodiediaries)
Was steckt eigentlich hinter Gochujang?
Gochujang ist aus der koreanischen Küche kaum wegzudenken. Die fermentierte Paste enthält typischerweise unter anderem Chili, Reisbestandteile, fermentierte Sojabohnen und Salz. Dadurch entsteht die charakteristische Mischung aus scharf, würzig und leicht süßlich. In Deutschland findet man Gochujang vor allem in Asia-Märkten, inzwischen aber auch in vielen größeren Supermärkten.
Die fertigen Gochujang-Spiegeleier können anschließend beispielsweise mit Reis oder knusprigem Brot serviert werden. Damit wird aus einem gewöhnlichen Frühstücksei mit wenigen zusätzlichen Handgriffen ein deutlich aufregenderes Gericht. Wer es nicht ganz so scharf mag, sollte beim ersten Versuch zunächst etwas weniger von der koreanischen Paste verwenden.
Quellen: Instagram-Account „the_foodiediaries“, RTL
















































