Es sollte ein Tag voller Liebe, Vielfalt und Toleranz werden. Doch der Christopher Street Day (CSD) in Berlin endete mit einer Tragödie: Ein Anschlag erschütterte die Veranstaltung. Nur wenige Minuten zuvor stand Sarah Connor noch auf der Bühne – anschließend wurde die Sängerin aus dem Backstage-Bereich evakuiert.
Kurz vor 22 Uhr raste ein weißer Transporter am Rande des CSD in Berlin in eine Menschenmenge. Bei dem Anschlag kam eine Frau ums Leben, zahlreiche weitere Menschen wurden zum Teil schwer verletzt.
Sarah Connor trat noch um 21.30 Uhr auf der Bühne auf – nur kurze Zeit später ereignete sich der Anschlag. Die Sängerin wurde daraufhin gemeinsam mit weiteren Personen aus dem Backstage-Bereich in Sicherheit gebracht.
Kurz nach Mitternacht meldete sich die Musikerin mit einer emotionalen Botschaft bei ihren Fans und bedankte sich zunächst für den Auftritt: „Vielen Dank, dass ihr mir so einen wunderschönen Auftritt bereitet habt. Für eure Liebe, für euer Dasein, für euer Sein, für euer Lautsein, für euer Buntsein. […] Ich hab diese ganze Liebe da gefühlt und es war unfassbar schön und den Moment habe ich auf jeden Fall abgespeichert.“
„Umso furchtbarer, dass wir dann kurz danach aus dem Backstage evakuiert wurde“
Nur kurze Zeit später änderte sich die Stimmung jedoch schlagartig. „Umso furchtbarer, dass wir dann kurz danach aus dem Backstage evakuiert wurden, weil wieder irgendein Vollidiot ausgerastet ist und diese Amokfahrt gemacht hat in Berlin“, so die Musikerin auf Instagram.
Der Anschlag macht Sarah Connor tief betroffen: „Mir fehlen die Worte. Ich finde es furchtbar. […] Mein Beileid allen Angehörigen der Verletzten und des Verunglückten.“ Als die Sängerin ihr Video kurz nach Mitternacht aufnahm, waren die Hintergründe der Tat noch weitgehend unklar. „Man weiß, glaube ich, noch nicht so viel.“ Abschließend richtete sie eine eindringliche Botschaft an ihre Community: „Umso mehr Grund, laut zu sein und laut zu bleiben.“















































