Ronja Kemmer musste einen schweren Schicksalsschlag verkraften: Die CDU-Bundestagsabgeordnete hat ihre Tochter im Alter von vier Jahren verloren. Nun kämpft sich die Politikerin in den Alltag zurück.
Die Tochter von Ronja Kemmer ist im März völlig unerwartet verstorben. Die 36-Jährige zog sich dann während der Trauerphase aus der Öffentlichkeit zurück. Nach rund vier Monaten kehrt die Bundestagsabgeordnete wieder auf die politische Bühne zurück und spricht in einem Interview über ihren schweren Weg zurück in den Alltag.
„Das Leben ist seitdem für uns ein anderes“
„Die vergangenen Wochen waren nach dem plötzlichen Tod unserer Tochter für unsere Familie und unser gesamtes Umfeld sehr schwer“, sagt die 36-Jährige gegenüber Südwest Presse. „Das Leben ist seitdem für uns ein anderes, aber wir finden allmählich einen Weg zurück in den Alltag“, so Ronja Kemmer.
Die parteiübergreifende Anteilnahme in den vergangenen Monaten habe sie sehr berührt und bedankt sich dafür: „Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen, die uns unterstützt und an uns gedacht haben.“ Aus den Angaben ihrer Internetseite geht hervor, dass sie seit 2017 mit ihrem Mann Fabian verheiratet ist – das Paar hat noch eine weitere Tochter.
Im Jahr 2009 trat Ronja Kemmer in die Junge Union ein und ist seit 2010 Mitglied der CDU. Bei der Bundestagswahl 2021 kandidierte sie nach 2017 erneut für die CDU als Direktkandidatin für den Bundestagswahlkreis Ulm und gewann das Direktmandat mit 32,7 Prozent der Erststimmen. Ronja Kemmer trat bei der Bundestagswahl 2025 zum dritten Mal als Direktkandidatin der CDU im Bundestagswahlkreis Ulm an und holte mit fast 39 Prozent der Erststimmen das Wahlkreismandat. Seit dem Jahr 2014 ist sie Mitglied des Deutschen Bundestages und seit Mai 2025 stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Digitales und Staatsmodernisierung.
Nach der Sommerpause wolle sie genau diese Themen wieder mehr in den Fokus rücken: „Das sind Politikbereiche, in denen wir schnell, klug und effizient vorankommen müssen, wenn wir als große Wirtschaftsnation in der Welt weiter eine Rolle spielen wollen.“


















































