Bei einer Katzenallergie treten häufig Symptome auf, die zunächst an eine gewöhnliche Erkältung erinnern. Doch wie lässt sich erkennen, ob tatsächlich eine Allergie vorliegt? Und welche Möglichkeiten der Behandlung gibt es? Ein Überblick über die wichtigsten Fragen und Antworten.
Zahlreiche Menschen leiden an einer Katzenallergie. Die Beschwerden können vergleichsweise mild ausfallen, in einigen Fällen jedoch auch deutlich stärker sein. Entgegen der weit verbreiteten Annahme sind nicht die Katzenhaare selbst der Auslöser der allergischen Reaktion. Vielmehr fungieren sie als Träger von Allergenen. Dabei handelt es sich um Eiweiße (Proteine), die im Speichel, in der Tränenflüssigkeit, in Hautschuppen sowie im Urin der Tiere vorkommen. Bei der Fellpflege verteilen Katzen diese Stoffe auf ihrem Körper – und genau diese Partikel lösen bei empfindlichen Personen die allergischen Reaktionen aus.
Typische Symptome einer Katzenallergie
- Tränende oder brennende Augen
- Gerötete Augen
- Husten- und Niesreiz
- Allergischer Schnupfen
- Juckende oder kribbelnde Nase und Augen
- Atemwegsbeschwerden wie Bronchitis oder Asthma bronchiale
- Juckender, geschwollener Hautausschlag

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Unterschied zwischen Erkältung und Allergie
Die Abgrenzung zwischen einer Erkältung und einer Allergie ist nicht immer einfach, da sich die Symptome ähneln können. Ein entscheidender Unterschied liegt jedoch im zeitlichen Verlauf: Während die Beschwerden einer Erkältung in der Regel nach ein bis zwei Wochen abklingen, halten allergische Symptome oft länger an oder treten immer wieder auf – insbesondere bei Kontakt mit dem Auslöser, etwa Katzen.
Zusammenleben mit einer Katze trotz Allergie
Häufig wird empfohlen, bei einer bestehenden Katzenallergie grundsätzlich auf die Haltung eines Tieres zu verzichten oder ein bereits vorhandenes Tier abzugeben. Diese pauschale Empfehlung ist jedoch nicht in jedem Fall notwendig. Moderne Medikamente können die Symptome oft deutlich lindern. Zudem fällt die Ausprägung der Allergie individuell unterschiedlich aus – bei milden Beschwerden ist ein Zusammenleben mit einer Katze unter Umständen möglich.
Allerdings lässt sich der Kontakt mit Allergenen kaum vollständig vermeiden. Daher kann es sinnvoll sein, bestimmte Maßnahmen zu ergreifen: So empfiehlt es sich, katzenfreie Bereiche in der Wohnung einzurichten, insbesondere im Schlafzimmer. Regelmäßiges Reinigen der Wohnräume sowie das häufige Waschen von Kleidung und Bettwäsche können ebenfalls dazu beitragen, die Allergenbelastung zu reduzieren.
Insgesamt gilt: Ob und wie gut ein Zusammenleben mit einer Katze möglich ist, hängt stark von der individuellen Situation ab und sollte im Zweifel ärztlich abgeklärt werden.


















































