In Gemüse stecken viele wichtige Nährstoffe. Doch womit kann man diese am besten aufnehmen? Genau dieser Frage sind Wissenschaftler nachgegangen.
Gemüse ist gesund und beinhaltet viele Nährstoffe sowie Vitamine, die für den Körper essenziell sind. Eine Studie aus den USA zeigt, wie man das Maximum der Nährstoffe aufnehmen kann.
Mit Fett nimmt man die meisten Nährstoffe auf
Und dafür benötigt man eine Geheimzutat – und zwar Fett. „Sobald ich Gemüse in irgendeiner Art verarbeite, habe ich häufig eine Fettkomponente dabei, weil ich etwas anbrate, dünste oder in einem Salat verarbeite“, erklärt Ernährungsmedizinerin Antje Gahl von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) gegenüber „Deutschlandfunk Nova“.
Grünkohl ist mit am gesündesten – es spielt dabei keine Rolle, ob dieser gekocht oder roh ist. Entscheidend ist vor allem das Fett. Besonders wichtig sei dabei Beta-Carotin, welches in vielen Gemüsesorten vorhanden sei.
Beta-Carotin ist unter anderem in Möhren, roter Paprika, Kürbis, Aprikosen, Mango und Honigmelonen enthalten. Auch in grünem Gemüse wie Spinat, Brokkoli und Erbsen ist der Farbstoff vorhanden, sowie in gelbem oder orangefarbenem Obst wie Aprikosen, Mangos und Nektarinen.
Beta-Carotin wird im Körper in Vitamin A umgewandelt
Beta-Carotin gehört zur umfangreichen Gruppe der Carotinoide, die natürliche Farbstoffe darstellen und sorgt beispielsweise dafür, dass der Paprika knallig rot aussieht. Der Körper kann Beta-Carotin jedoch in Vitamin A umwandeln und es ist vorteilhaft für die Blutbildung, Eiweiß- und Fettstoffwechsel, den Hormonhaushalt, die Hautgesundheit, das Nervensystem, die Sehkraft, die Knochengesundheit und das Immunsystem.
Zwar wird Beta-Carotin beim Kauen bereits freigesetzt. Aber erst mit Fett entfaltet es seine maximale Wirkung. Das Beta-Carotin muss von Fettmolekülen umschlossen sein, damit es durch die Darmschleimhaut in den Körper gelangt. „Für die Aufnahme im Dünndarm müssen diese Karotinoide in kleine Pakete eingebaut werden. Und das gelingt eben besser bei gleichzeitiger Fettzufuhr“, so Antje Gahl.
Beim Anbraten von Gemüse ist ohnehin Fett dabei – dafür kann man Raps- oder Olivenöl, aber auch Butter verwenden. Beim Obst wird zwar kein Öl benutzt, aber auch dort könne man es anwenden. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt vor allem pflanzliche Öle. Drei bis fünf Gramm Öl pro Mahlzeit sind empfehlenswert – das entspricht rund einem Teelöffel.


















































