Hunderttausende Menschen feierten beim Christopher Street Day (CSD) in Berlin. Doch das bunte Straßenfest wurde von einem mutmaßlichen Anschlag überschattet: Ein weißer Transporter raste in eine Menschenmenge. TV-Star Julian F.M. Stoeckel zeigt sich erschüttert und fordert härtere Konsequenzen für polizeibekannte Straftäter.
Am Samstagabend gegen 22 Uhr ereignete sich im Bereich des Berliner Tiergartens ein schwerer Zwischenfall: Ein weißer Transporter fuhr in eine Menschenmenge am Rande des Christopher Street Days. Polizei und Generalstaatsanwaltschaft stufen die Tat inzwischen als Anschlag ein. Eine Frau kam dabei ums Leben, mehrere Menschen wurden verletzt.
Die Polizei fahndet weiterhin nach dem 21 Jahre alten Tatverdächtigen Abdul B. Nach Angaben der Ermittler war der Mann den Sicherheitsbehörden bereits bekannt und wird dem islamistischen Spektrum zugerechnet. Laut Medienberichten soll er zudem Verbindungen zum sogenannten IS haben. Wer Abdul B. antreffe, solle ihn auf keinen Fall ansprechen und jeden direkten Kontakt vermeiden, teilte die Polizei in einer Pressemitteilung mit.
Auch zahlreiche Prominente waren beim CSD in Berlin dabei – darunter Julian F.M. Stoeckel. „Ich war mit meinem Freund Marcell, Jörg Draeger und seiner Familie auf dem CSD! Zum Glück waren wir schon weg, als wir von dem Anschlag erfuhren!“, sagt der TV-Star im exklusiven Interview mit KUKKSI.

„Wir dürfen solchen Menschen keinen Platz mehr in unserer Gesellschaft bieten“
Der Entertainer zeigt sich tief erschüttert und fordert härtere Maßnahmen gegen polizeibekannte Straftäter: „Ich bin schockiert, dass ein so junger Mensch diesen Anschlag verursacht hat. Woher kommt dieser Hass? Wir dürfen solchen Menschen keinen Platz mehr in unserer Gesellschaft bieten! Vorbestrafte und polizeibekannte Straftäter müssen die volle Härte der Justiz spüren. Solange sich solche radikalen Täter so sicher fühlen, kann das nicht richtig sein für eine demokratische und freiheitliche Ordnung, wie wir sie kennen!“
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) verurteilte den Vorfall als „abscheuliche Tat“. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) sprach nach dem Anschlag von einem „Angriff auf unsere freie und weltoffene Gesellschaft“.















































