Trauer um die japanische K-Pop-Influencerin Mina Chan: Die 25-Jährige ist in Seoul gestorben – nur wenige Tage vor ihrem 26. Geburtstag. Ihre Familie bestätigte den Tod der Internet-Bekanntheit und erklärte, dass Mina durch Suizid gestorben sei.
Wie „The Korea Herald“ berichtet, ereignete sich der Vorfall am 5. August in ihrer Wohnung. Mina soll zu diesem Zeitpunkt einen TikTok-Livestream übertragen haben. Ein besorgter Bekannter alarmierte die Einsatzkräfte. Am folgenden Morgen gegen 5.33 Uhr wurde die 25-Jährige tot in ihrem Zuhause gefunden. Die Polizei untersucht weiterhin die genauen Todesumstände.
Mina Chan geriet nach ENHYPEN-Konzert unter Beschuss
Kurz vor ihrem Tod hatte Mina heftige Kritik in den sozialen Netzwerken erlebt. Hintergrund war ein Konzert der K-Pop-Gruppe ENHYPEN in den USA im Juli 2026. Dort soll sie versucht haben, Sunoo dazu zu bewegen, Blumen an dessen Bandkollegen Ni-ki weiterzureichen. In Teilen der Fan-Community sorgte die Aktion für heftigen Gegenwind.
Ende Juli äußerte sich Ni-ki in einem „Weverse“-Livestream offenbar zu der Situation: „Überall, wo wir hinkommen, gibt es einige Menschen, die wirklich wollen, dass wir sie bemerken.“ Einen Tag später entschuldigte sich Mina auf X: „Ich habe das Gefühl, dass ich durch mein Verhalten Sunoos Freundlichkeit ausgenutzt habe. Es tut mir wirklich leid.“
Weiter erklärte sie: „Weil ich mehrfach an ENHYPEN-Fansign-Events teilgenommen hatte, machte ich mir vor, den Mitgliedern näher zu sein, als ich es tatsächlich war. Ich bereue zutiefst das unhöfliche Verhalten, das ich in Amerika gezeigt habe.“
Familie richtet emotionalen Appell an die Öffentlichkeit
Am 9. August, dem Tag, an dem Mina 26 Jahre alt geworden wäre, konnte ihre Familie sie nach eigenen Angaben nach Hause holen. „Wir bedauern zutiefst, dass wir unser Versprechen, ihren Geburtstag gemeinsam zu feiern, nicht erfüllen konnten“, erklärten die Angehörigen.
Nach Darstellung der Familie hatten die Anfeindungen im Netz Mina schwer belastet. „Unsere Tochter wurde durch kritische Kommentare in den sozialen Medien tief verletzt. Sie gaben ihr das Gefühl, dass ihre bloße Existenz abgelehnt wird, und letztlich nahm sie sich das Leben.“
Die Angehörigen appellierten an Nutzer, sich bewusst zu machen, welche Auswirkungen Kommentare, Bilder und Videos auf andere Menschen haben können. Zugleich bedankten sie sich bei Minas Freunden und Unterstützern für ihren Beistand.
HINWEIS DER REDAKTION | Du leidest selber an Depressionen oder hast Selbstmord-Gedanken? Dann kontaktiere bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhältst du anonym und rund um die Uhr Hilfe von Beratern. Einen Überblick über alle Beratungsstellen gibt es auf der KUKKSI Hilfeseite.















































