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Schutz vor Coronavirus

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Coronavirus: Welcher Mundschutz hilft wirklich?

iStock / AntonioGuillem

Ab nächster Woche öffnen wieder die ersten Geschäfte. Sich ausreichend zu schützen ist deshalb umso wichtiger. Doch Schutzmasken sind fast überall ausverkauft. Deshalb gibt es mehr und mehr DIY-Alternativen, die angeblich helfen sollen. Aber schützen sie wirklich vor Covid-19?

Von Staubsaugerbeuteln über Schal bis hin zu selbst genähten Gesichtsmasken. Ist das wirklich sinnvoll? Wir verraten dir, wie du dich wirklich schützen kannst und was du niemals verwenden solltest. Denn manche Mundschutz-Alternativen können sogar schädlich für deine Gesundheit sein.

Schutz vor Coronavirus

iStock / AntonioGuillem

Was schützt nun eigentlich wirklich vor Corona?

  • Staubsaugerbeutel: Immer wieder liest man, dass ein Staubsaugerbeutel die Alternative Nummer Eins sein soll. Als Mundschutz würde er die Luft filtern. Davon raten wir aber dringend ab. Denn in den meisten Stoffbeuteln werden Glasfaser verwendet, was äußerst schädlich für deine Lunge ist.
  • selbst gebastelte Gesichtsmaske: Laut Virologe Dr. Drosten hilft sie gegen Ansteckungen durch Tröpfchen. Doch gibt es ein Problem. Selbst hergestellte Gesichtsmasken besitzen keine Filterschicht. Das heißt, dass sich Bakterien und ähnliche Dinge darin ansammeln können. So viel Schutz bietet sie also auf Dauer nicht.
  • Schal: Vor einer Ansteckung schützt er nicht wirklich. Der Experte vergleicht es eher mit einer locker sitzenden Maske. Er senkt nur das Risiko selbst Viren in der Umgebung zu verstreuen, falls man infiziert ist.
  • Feinpartikelmaske: Sie besitzt eine Filterschicht und schützt sehr gut vor einer Tröpfcheninfektion.
  • Schutzmaske: Auch als FFP 2 oder FFP 3-Maske bezeichnet. Damit ist man am sichersten. Kaufen kann man sie in Baumärkten oder Apotheken, falls sie nicht gerade ausverkauft sind.

Jeder Mundschutz hat Funktionen, die uns gar nicht bewusst sind

Egal, mit was man sein Gesicht verdeckt. Alle haben zwei zusätzliche Funktionen, an die wir noch gar nicht gedacht haben. Sie verhindern nämlich auch, dass wir uns ständig ins Gesicht fassen. Das senkt das Risiko einer Ansteckung erheblich. Zudem erinnert es uns auch, immer auf die Hygiene und auf „Social Distancing“ zu achten. ,,Masken sind eine Ergänzung der Maßnahmen und eine Erinnerung für alle an den Ernst der Lage“, so Virologie Dr. Drosten via Twitter. Zurzeit werden wieder die ersten Geschäfte geöffnet und das öffentliche Leben beginnt wieder aufzuatmen. Deshalb denk bitte auch du an deine Gesundheit und die, deiner Mitmenschen und schütze dich ausreichend.

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