In der neuen Folge von „Julia Leischik sucht: Bitte melde dich“ geht es um César. Seit dem Mauerfall hat er seinen Sohn Thomas nicht mehr gesehen. Können Vater und Sohn nach 35 Jahren wieder vereint werden?
Julia Leischik reist auf der Suche nach vermissten Menschen rund um den Globus. Ihre Mission: Verschwundene Angehörige wiederfinden und lange Zeit getrennte Familien zusammenbringen.
César hat Julia Leischik um Hilfe gebeten. Die Moderatorin postet bei Facebook: „Er muss, wie so viele ehemalige Gastarbeiter nach dem Fall der Mauer, die DDR verlassen. Zurück bleibt nicht nur ein Kapitel seines Lebens, sondern auch sein kleiner Sohn Thomas. Seitdem vergeht kein Tag, an dem César nicht an ihn denkt. Werde ich seinen größten Wunsch erfüllen und Thomas finden?“
César hat seinen Sohn seit 35 Jahren nicht mehr gesehen
Von 1987 bis 1989 lebte César in der DDR und konnte wegen engen Beziehungen zu Kuba als Vertragsarbeiter in einem Chemie-Großbetrieb in Bitterfeld arbeiten. Dort lernte er eine Frau kennen – und sie wurde dann schwanger. Doch er konnte nur die ersten drei Monate seines kleinen Jungen miterleben.
César war damals gezwungen, seine Partnerin und seinen neugeborenen Sohn zu verlassen und musste zurück in sein Heimatland gehen. Er hat seinen Sohn Thomas seit 35 Jahren nicht gesehen – täglich muss er an ihn denken. Er macht sich Vorwürfe, dass er seine Familie zurücklassen musste. Es war für ihn nicht möglich, den Kontakt von Kuba nach Deutschland zu halten.
„Wie sieht er heute aus? Was ist aus ihm geworden?“, fragt sich César. Julia Leischik sowie ihr Team machen sich auf die Suche nach Thomas. Jedoch liegen ihrer Redaktion nur vage Fakten zu seinem Sohn vor – ob sie ihn dennoch finden kann und damit den größten Wunsch von César erfüllt?
SAT.1 zeigt „Julia Leischik sucht: Bitte melde dich“ am Sonntag um 18.55 Uhr.










































