Die ARD-Dokumentation „Die Küblböck-Story – Eure Lana Kaiser“ gewährt einen tiefen Einblick in das Leben des Sängers. Auch seine Kindheit wurde thematisiert – er hatte ein schwieriges Verhältnis zu seiner Mutter und erlebte Gewalt.
Durch die Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ wurde Daniel Küblböck bekannt. Über Nacht wurde der Musiker zum Star – nur ein Jahr später folgte das Dschungelcamp. Der damals 33-Jährige hatte ein bewegtes Leben und eine schwierige Vergangenheit. In der ARD-Doku „Die Küblböck-Story – Eure Lana Kaiser“, welche KUKKSI vorab schauen konnte, kommen ganz neue Details ans Licht – auch seine Kindheit spielt in der Sendung eine Rolle. Und die war alles andere als einfach.
„Sie legt die Finger um meinen Hals und beginnt, mich zu schütteln und zu würgen“
Gewalt und ein zerrüttetes Verhältnis zu seiner Mutter prägten seine Kindheit. „Ich will ihr ausweichen, aber wohin? Sie legt die Finger um meinen Hals und beginnt, mich zu schütteln und zu würgen“, schilderte Daniel Küblböck selbst in einem Hörbuch im Jahr 2003. Er sei „nichts und werde auch nichts werden“, soll ihm seine Mutter gesagt haben.
Daniel Küblböck habe sich immer nach Anerkennung gesehnt – das hänge vor allem mit seiner Kindheit zusammen, wie seine Jugendbetreuerin Birgit Rudlof in der ARD-Doku erklärte. „Ich würde nicht sagen, dass er eine Familie hatte, weil er war eben auch viel alleine“, sagt auch sein Ex-Freund Robin Gasser. Die Eltern von Daniel Küblböck trennten sich, als er fünf Jahre alt war – ein traumatisches Erlebnis für ihn. Nach der Trennung fühlte er sich, als gehöre er zu niemanden.
„Da war nicht so die große Bindung zu seiner biologischen Familie da“
Zu seinem Vater hatte er ein besseres Verhältnis – dennoch zog er irgendwann aus und ging in ein betreutes Wohnprojekt. Hinter dem so oft gut gelaunten DSDS-Star steckte eine verletzte Seele mit einer zerbrechlichen Seite. „Da war nicht so die große Bindung zu seiner biologischen Familie da“, sagt sein Ex-Freund Robin Gasser.
Die Aufmerksamkeit nach DSDS flachte irgendwann ab. Daniel Küblböck wollte einen Imagewechsel und schnitt sich unter anderem die Haare kürzer und trug einen Bart. Auch die Kleidung änderte er – mit schrillen Outfits sah man ihn kaum noch. Es sei ihm „irgendwann zu viel geworden, dieses extreme Polarisieren“, meint Olivia Jones in der ARD-Doku. Von einem „Wechsel vom Schrillen zu jemandem, der ernst genommen will“, spricht die Dragqueen.
Im Jahr 2011 wurde Mallorca der Rückzugsort von Daniel Küblböck. Dort lernte er Kerstin Elisabeth Kaiser kennen, von welcher er sich adoptieren ließ. Später zog er nach Berlin und machte dort eine Schauspielausbildung. „Ich glaube auch, dass ihm Berlin nicht so gutgetan hat“, meint Olivia Jones. Denn laut ihr komme man in der Hauptstadt schnell unter die Räder.
Zum Ende der Schauspielausbildung hatte Daniel Küblböck ein Alkoholproblem, wie auch in der ARD-Doku thematisiert wird. „Ich habe gehört, dass Daniel sich unkontrolliert Hormone geben lassen hat, ohne ärztliches Knowhow“, so Olivia Jones. Er wollte später nur noch mit Lana angesprochen werden. Dann kam die Schiffsreise, von der Daniel Küblböck nie wieder zurückkehrte.
„Die Küblböck-Story · Eure Lana Kaiser“ ist in der ARD-Mediathek verfügbar. Die erste Folge läuft am 27. August 2025 um 23.50 Uhr im Ersten und die anderen zwei Folgen einen Tag später im BR.

















































