Lola Weippert zeigt sich auf einem Boot oben ohne. Mit dem freizügigen Foto will die Moderatorin ein Zeichen setzen und den Hass anprangern, der Frauen wegen ihres Körpers und ihrer Kleidung immer wieder entgegenschlägt.
Bei Instagram macht die Moderatorin ihrem Ärger Luft. Lola Weippert (29) kritisiert die zahlreichen Hasskommentare, mit denen insbesondere Frauen konfrontiert werden, wenn sie sich im Bikini oder freizügig zeigen.
Auf dem Schnappschuss präsentiert sich die 29-Jährige auf einem Boot von ihrer unbeschwerten Seite. Sie trägt lediglich eine Bikinihose und bedeckt ihre Brüste mit den Händen. Mit einem strahlenden Lächeln genießt sie den Sommer. Doch hinter dem scheinbar sorglosen Bild steckt eine klare Botschaft: Lola Weippert macht darauf aufmerksam, wie häufig sie wegen freizügiger Fotos im Netz angefeindet wird.
„Spannend, wie manche Menschen glauben, sie hätten ein Mitspracherecht darüber, wie viel Haut eine Frau zeigen ‚darf‘. Dabei ist das eigentliche Problem doch gar nicht die Haut, sondern der Blick darauf“, schreibt Lola Weippert bei Instagram.
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Und weiter: „Wir leben in einer Gesellschaft, in der Frauen angestarrt, sexualisiert und für ihren Körper bewertet werden. Und wenn sie sich dann selbstbestimmt anziehen, wie sie möchten, heißt es plötzlich: ‚Die zeigt doch nur Haut für Aufmerksamkeit.‘ Nein. Vielleicht trägt sie einfach das, worin sie sich wohlfühlt. Der Unterschied ist: Ich bin nicht verantwortlich für das Kopfkino anderer Menschen.“
„Mein Körper ist kein Diskussionsforum“
Zudem stellt Lola Weippert klar: „Wer bei jeder Frau im Top oder Bikini sofort an Aufmerksamkeit denkt, sollte sich vielleicht eher fragen, warum der eigene Blick so darauf fixiert ist. Denn Gaffen ist keine Einladung, sondern eine Entscheidung. Mein Körper ist kein Diskussionsforum. Und ich werde mich ganz sicher nicht kleiner machen oder mehr Stoff anziehen, nur damit sich andere wohler fühlen. Zieh an, worin du dich schön, frei und wohl fühlst. Die Meinungen fremder Menschen musst du nämlich nicht tragen, dein Outfit schon.“
Auch im Podcast „Schön laut“ mit Vanessa Mai (34) sprach Lola Weippert bereits offen über das Thema Körperfreiheit. „Wäre ich Gott gewesen, hätte ich Menschen keine Klamotten gegeben. […] Wir gehen alle nackt zusammen in die Sauna, springen danach nackt irgendwie in irgendeinen Fluss rein. Das war nie komisch, aber ich habe das Gefühl, dass es für viele ganz groß ist.“


















































