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Hochwasser in Erftstadt

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Flut-Katastrophe: 133 Tote! Damm bei Heinsberg gebrochen

picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Rhein-Erft-Kreis

Die Zahl der Unwetter-Toten hat sich in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz auf mindestens 133 erhöht, wie die Polizei berichtet. Bei Heinsberg ist zudem ein Damm gebrochen – hunderte Anwohner mussten evakuiert werden. 

Es ist die schlimmste Flut-Katastrophe seit Jahren in Deutschland. Besonders dramatisch ist die Situation in Erftstadt-Blessem bei Köln – dort werden mehrere Tote befürchtet. Die Fluten brachten mehrere Häuser zum Einsturz. Insgesamt kamen in Rheinland-Pfalz laut Angaben der Polizei mindestens 90 Menschen ums Leben, 43 Personen in Nordrhein-Westfalen.

Damm in Heinsberg gebrochen

Im Kreis Heinsberg hat sich die Lage zugespitzt. In der Nacht ist dort ein Damm gebrochen. Danach wurde der Stadtteil Ophoven evakuiert. Für die beiden Stadtteile Effeld und Steinkirchen gab es eine Vorwarnung, dass diese evakuiert werden könnten. Mit Sandsäcken versuchen Anwohner, eine Katastrophe zu verhindern.

Erftstadt-Blessem hat es besonders schwer getroffen

In vielen betroffenen Hochwassergebieten sind die Straßen weiterhin nicht befahrbar – das erschwert auch die Arbeit der Rettungskräfte. So auch in Erftstadt – den Ort bei Köln hat es besonders schwer getroffen. Retter versuchen, Anwohner in Sicherheit zu bringen. Obwohl die Pegelstände etwas zurückgehen, sei die Lage noch immer angespannt – im Ortskern stehe das Wasser aber noch sehr hoch. Noch immer sind einigen Menschen in ihren Häusern eingeschlossen. Allein rund 700 Rettungskräfte sind in der Eifel im Einsatz, wo ganze Orte verwüstet wurden. In dem Ort Schuld an der Ahr wurden ganze Häuser von den Wassermassen mitgerissen. Auch im Landkreis Trier-Saarburg richteten die Fluten schwere Schäden an.

Frank-Walter Steinmeier kommt in Hochwasserregion

Mehrere Politiker haben die betroffenen Regionen bereits besucht. Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird sich ein Bild von der Lage im Rhein-Erft-Kreis machen und Bundeskanzlerin Angela Merkel kündigte einen baldigen Besuch an. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hatte baldige Hilfe für die Flutopfer versprochen. Er sprach von einem „Unwetter historischen Ausmaßes“. Die Todeszahl könnte noch steigen. „Es steht zu befürchten, dass es noch mehr werden“, so der Politiker. Allein in Nordrhein-Westfalen sind 23 Städte und Gemeinden von der Jahrhundertflut betroffen. Schon gelesen? Flut-Katastrophe in Deutschland: So dramatisch ist die Situation!

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