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Okunoshima: Auf dieser Insel leben nur Kaninchen!

iStock / grassflowerhead

Zu Ostern sehen wir überall kleine Häschen – so geht es den Bewohnern einer Insel in Japan täglich. Denn in Okunoshima leben zahlreiche Kaninchen. Doch was steckt wirklich dahinter? Das hat leider einen ziemlichen traurigen Hintergrund.

Die japanische Insel Okunoshima ist rund zwei Kilometer lang und dort herrscht eine absolute Streichelzoo-Atmosphäre. Denn dort wimmelt es regelrecht von Kaninchen – Touristen sollten also unbedingt Karotten oder andere Knabbereien einpacken. Doch das war nicht immer so, denn die Insel hat eine traurige Vergangenheit.

Zwischen 1926 und 1945 wurde Giftgas auf der Insel hergestellt – für die Versuche wurden auch Kaninchen eingesetzt. Die Giftgasfabrik gibt es heute nicht mehr – übrig geblieben sind davon nur Ruinen. Die tierischen Bewohner haben keine Feinde – auf der Insel gibt es weder Schlangen noch andere Raubtiere. So konnten sich die Kaninchen vermehren – und heute haben sie die Insel erobert. Es ist deshalb auch verboten, Hunde mit auf die Insel zu nehmen.

Wo ist die Kaninchen-Insel?

Okunoshima ist ein absoluter Hotspot für Urlauber! Doch wo befindet sich die Insel eigentlich? Diese ist rund vier Kilometer entfernt vom Festland. Diese kannst du mit einer Fähre ab Tadanoumi erreichen – im Fährenterminal kannst du übrigens Futter für die Kaninchen kaufen.

Kaninchen

iStock / Sana Kishimoto

Hasen streicheln und füttern

Dort befindet sich unter anderem ein Hotel, ein Zeltlager sowie Sportanlagen – doch die wichtigste Attraktion bleiben die Kaninchen, welche schon die Urlauber schon nach wenigen Minuten attackieren. Denn die tierischen Bewohner haben gelernt, dass Urlauber meist Salat, Karotten oder andere Leckereien dabei haben. Umso früher du kommst, desto mehr Futter wollen die süßen Tiere haben – sind sie satt, liegen sie einfach faul in der Sonne herum.

Gestreichelt werden wollen sie jedoch selten – wenn du jedoch Futter dabei hast, kommen sie sehr nahe und es kann auch schon mal passieren, dass sie dir in den Schoß hüpfen. Einige können auch kleinere Verletzungen haben – diese stammen meist von Rangordnungskämpfen. Ein Tipp: Touris können sich auch ein Fahrrad ausleihen – so kann man die ganze Insel erkunden.

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