Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat die politische Lage in Deutschland kräftig durcheinandergewirbelt. Nach dem Wahlsieg der AfD wächst auch der Druck auf die Bundesregierung – und besonders auf Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Genau darum geht es am Sonntagabend bei „Caren Miosga“ im Ersten.
Die Ausgabe am 13. September 2026 trägt den Titel „Nach Sachsen-Anhalt: Wackeln jetzt die Reformen?“. Ab 21.45 Uhr will Caren Miosga mit ihren Gästen darüber diskutieren, welche Konsequenzen Union und SPD aus der aktuellen politischen Lage ziehen müssen.
Denn Friedrich Merz steht derzeit von mehreren Seiten unter Druck. Nicht nur innerhalb der Union gibt es Diskussionen – auch zwischen CDU/CSU und dem Koalitionspartner SPD kracht es immer wieder. Bildungspolitik, Rente und Haushalt gehören zu den Bereichen, in denen sich die Regierungsparteien öffentlich streiten. Gleichzeitig geht es um die Frage, wie Union und SPD verlorenes Vertrauen bei den Wählern zurückgewinnen können.
Für zusätzlichen Zündstoff dürfte die Debatte um ein mögliches AfD-Verbotsverfahren sorgen. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) spricht sich für eine Bund-Länder-Gruppe aus, die ein solches Verfahren ergebnisoffen prüfen soll. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) verfolgt dagegen einen anderen Kurs.

Das sind die Gäste bei „Caren Miosga“ am 13. September 2026
- Anke Rehlinger, Ministerpräsidentin Saarland, SPD ?
- Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, CDU
- Nikolaus Blome, Ressortleiter Politik und Gesellschaft, RTL/ntv ?
Damit dürfte es vor allem um eine entscheidende Frage gehen: Kann die Bundesregierung nach dem politischen Erdbeben in Sachsen-Anhalt einfach weitermachen wie bisher – oder müssen Union und SPD ihren Kurs grundlegend verändern?
„Caren Miosga“ läuft am Sonntag, 13. September 2026, um 21.45 Uhr im Ersten.















































