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„Wirklich unheimlich“: Maria Furtwängler warnt vor AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt

Maria Furtwängler
NDR / Frizzi Kurkhau

Sachsen-Anhalt steht vor einer richtungsweisenden Wahl – und auch zahlreiche Prominente blicken gespannt auf den Sonntag. In den Umfragen liegt die AfD deutlich vorn – sogar eine absolute Mehrheit scheint nicht völlig ausgeschlossen. „Tatort“-Star Maria Furtwängler findet deutliche Worte zur Partei.

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Am 6. September 2026 entscheidet Sachsen-Anhalt über einen neuen Landtag. Die Wahl könnte die politischen Kräfteverhältnisse im Bundesland kräftig durcheinanderwirbeln. In den jüngsten Umfragen kommt die AfD auf mehr als 40 Prozent und liegt damit klar vor der CDU von Ministerpräsident Sven Schulze. Linke, SPD und Grüne folgen mit deutlichem Abstand.

Besonders brisant: Je nach Wahlergebnis könnte für die AfD sogar eine absolute Mehrheit der Sitze möglich sein. Vor der Wahl haben sich bereits zahlreiche Prominente kritisch über die Partei geäußert. Nun meldet sich auch Schauspielerin Maria Furtwängler (59) zu Wort.

Vor allem beim Thema Klimapolitik übt der „Tatort“-Star scharfe Kritik. „Der Versuch, die Klimakrise zu leugnen, in einer Zeit, in der sie für alle so greifbar ist, die wirtschaftlichen Schäden riesig sind und die Hitze, laut Robert Koch-Institut, über 15.000 Todesfälle verursacht hat, ist wirklich unheimlich. Anders kann ich es gar nicht sagen“, erklärt Maria Furtwängler im Interview mit „t-online“.

„Das finde ich hochproblematisch“

Auch die Pläne der AfD für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk bereiten der Schauspielerin Sorgen. Die Partei will im Falle einer Regierungsübernahme die entsprechenden Rundfunkstaatsverträge kündigen. „Das finde ich hochproblematisch“, sagt die 59-Jährige. Maria Furtwängler betont dabei die Bedeutung unabhängiger Medien: „Aus unserer bundesdeutschen Geschichte wissen wir einfach, wie wichtig es ist, unabhängigen Journalismus zu ermöglichen und zu unterstützen.“

Für die Schauspielerin spielt dabei der öffentlich-rechtliche Rundfunk eine wichtige Rolle. Dieser sei „ein Garant dafür, verschiedene Perspektiven auszuleuchten, investigativ sauber zu arbeiten und wissenschaftliche Grundlagen einzubeziehen und zu vermitteln.“

Maria Furtwängler kehrt am 13. September im „Tatort“ zurück

Abseits der Politik steht für Maria Furtwängler schon bald die nächste TV-Rückkehr an. Am 13. September 2026 ermittelt sie wieder als Kommissarin Charlotte Lindholm im Hannover-„Tatort“. Der Krimi ist zugleich der erste neue „Tatort“ nach der Sommerpause.

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