Nach 37 Jahren ist Schluss! McDonald’s hat den beliebten McRib aus dem festen Sortiment gestrichen. Bei zahlreichen Fans sorgt die Entscheidung für mächtig Ärger. Auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder will das Aus seines Lieblingsburgers nicht einfach hinnehmen. Der CSU-Politiker hat sich deshalb sogar persönlich bei der Fast-Food-Kette beschwert.
Für Markus Söder (59) gehört der McRib seit vielen Jahren zu seinen absoluten Favoriten. Doch ausgerechnet dieser Burger ist jetzt Geschichte – zumindest vorerst. Seit dem 28. Oktober 2026 steht der Klassiker nicht mehr auf der regulären Speisekarte von McDonald’s. Eine Entscheidung, die dem bayerischen Ministerpräsidenten überhaupt nicht schmeckt.
Bei der Verleihung des „Mut Maker Award“ am Donnerstagabend in München machte Markus Söder seinem Unmut Luft. Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, erklärte der Politiker: „Ich habe mich auch bei McDonald’s beschwert. Mal sehen, ob es eine Wirkung hat.“
Markus Söder kämpft für die Rückkehr des McRib
Mit seiner Kritik steht der CSU-Chef keineswegs allein da. Im Internet haben sich zahlreiche Menschen zusammengeschlossen, um den Kult-Burger zu retten. Mehrere Petitionen wurden ins Leben gerufen, Tausende Fans haben bereits unterschrieben.
Auch Markus Söder weiß von der Protestwelle. „McDonald’s hat ja den McRib abgeschafft, jetzt hat sich eine Riesen-Petition im Netz ergeben, die mich gebeten hat, dafür zu sorgen, dass McRib wieder eingeführt wird“, sagte der Ministerpräsident.
Dass der Politiker eine besondere Schwäche für Fast Food hat, ist längst bekannt. In den sozialen Netzwerken zeigte er sich in der Vergangenheit immer wieder beim Essen. Bereits 2024 verriet er, dass er seit seiner Jugend besonders gerne McRib oder Big Mac mit Pommes und Mayonnaise bestellt.
Warum hat McDonald’s den McRib abgeschafft?
Seit 1989 gehörte der McRib in Deutschland fest zum Angebot. Der Burger mit Schweinefleisch, BBQ-Sauce, Zwiebeln und Gurken entwickelte sich über die Jahrzehnte zu einem echten Klassiker.
Doch weshalb musste er nun verschwinden? McDonald’s begründet die Entscheidung unter anderem mit den begrenzten Kapazitäten in den Restaurantküchen. Damit neue Produkte angeboten werden können, müssen andere aus dem Sortiment genommen werden.
Ganz ausgeschlossen ist eine Rückkehr allerdings nicht. Gegenüber der „WirtschaftsWoche“ erklärte ein Unternehmenssprecher, dass das Ende als dauerhaftes Produkt nicht unbedingt einen endgültigen Abschied bedeute. Ein späteres Comeback sei durchaus möglich.
Für Markus Söder und die zahlreichen McRib-Fans gibt es damit zumindest einen kleinen Hoffnungsschimmer. Ob die Beschwerde des Ministerpräsidenten tatsächlich etwas bewirkt, bleibt abzuwarten.


















































