Dieser Fall erschüttert die Welt! Wegen angeblicher Beleidigung des Propheten auf Instagram wurde die iranische Studentin Najmeh Amini zum Tode verurteilt. Aus dem Gefängnis wandte sie sich mit einem herzzerreißenden Hilferuf an die Öffentlichkeit.
Eigentlich wollte Najmeh Amini studieren und sich eine Zukunft aufbauen. Doch ein Post in den sozialen Netzwerken wurde ihr zum Verhängnis: Die Iranerin sitzt seit Monaten hinter Gittern und muss um ihr Leben fürchten, wie „Daily Mail“ berichtet. Der Vorwurf der Behörden: Sie soll auf Instagram den Propheten Mohammed beleidigt haben. Ein Gericht verhängte deshalb Mitte September die Todesstrafe.
„Ich bin ein unschuldiges Mädchen, ein junger Mensch mit so vielen Hoffnungen und Träumen“, sagt die 23-Jährige in einer Sprachnachricht, die laut der Schweizer Zeitung „Blick“ nach Angaben von Aktivisten heimlich aus dem Gefängnis gelangte.
Studentin soll im Gefängnis schwer misshandelt worden sein
Die junge Frau studierte Rechnungswesen in der iranischen Stadt Maschhad. Am 31. Januar 2026 wurde sie während der landesweiten Proteste gegen das Regime in einem Einkaufszentrum festgenommen. Seitdem hat sich ihr Leben dramatisch verändert.
Nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen wurde Najmeh Amini während ihrer Festnahme misshandelt. Anschließend soll sie fast drei Monate in Einzelhaft verbracht haben. Zudem gibt es Vorwürfe, dass sie im Gefängnis zu Geständnissen gedrängt worden sei.
Wie RTL berichtet, sitzt die 23-Jährige inzwischen seit rund acht Monaten im Vakilabad-Gefängnis. Neben dem Todesurteil soll sie auch zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt worden sein.
Ein Social-Media-Beitrag könnte sie das Leben kosten
Im Mittelpunkt des Verfahrens steht ein angeblich religionsbeleidigender Beitrag. Laut Medienberichten erklärte die Studentin vor Gericht, sie habe zuvor halluzinogene Pilze konsumiert und sei beim Verfassen des Beitrags nicht bei klarem Bewusstsein gewesen. Ihre Verteidigung argumentierte, dass keine bewusste Beleidigung beabsichtigt gewesen sei. Doch das Gericht ließ sich davon offenbar nicht überzeugen.
Besonders erschütternd ist die Ungewissheit über ihr weiteres Schicksal. Menschenrechtsorganisationen befürchten, dass die Hinrichtung jederzeit stattfinden könnte. Das Todesurteil kann Berichten zufolge allerdings noch vor dem Obersten Gerichtshof angefochten werden.
Mit ihrer Sprachnachricht versucht Najmeh Amini nun, internationale Aufmerksamkeit zu bekommen. Sie hofft, dass Anwälte und Menschenrechtsorganisationen ihren Fall aufgreifen und sich für sie einsetzen.
Der Fall sorgt international für Entsetzen. Menschenrechtler kritisieren seit Langem den Umgang der iranischen Führung mit Oppositionellen und Demonstranten. Amnesty International warnt vor einer zunehmenden Zahl von Todesurteilen im Zusammenhang mit den Protesten.
Für Najmeh Amini geht es inzwischen um alles: Ihr droht die Hinrichtung, während sie weiterhin auf Hilfe von außerhalb des Gefängnisses hofft. Die Berichte über das Verfahren und die Haftbedingungen lassen sich aufgrund der eingeschränkten unabhängigen Berichterstattung aus dem Iran nicht vollständig überprüfen.
Quellen: Daily Mail, RTL, Blick, Amnesty International


















































