Ob kleine Stadtwohnung oder großzügiges Wohnzimmer: Mit der falschen Einrichtung können selbst große Räume plötzlich eng und ungemütlich wirken. Dabei sind es oft unscheinbare Fehler, die wertvollen Platz kosten. Mit einigen einfachen Tricks lässt sich eine Wohnung jedoch optisch deutlich größer wirken lassen.
Die eigenen vier Wände sollen gemütlich sein und gleichzeitig genügend Platz bieten. Doch nicht immer ist die tatsächliche Wohnfläche entscheidend. Auch die Auswahl der Möbel, die Wandgestaltung und das Licht haben einen großen Einfluss darauf, wie geräumig eine Wohnung wirkt. Besonders diese sieben Einrichtungsfehler sollte man vermeiden.
Zu viele kleine Möbelstücke
Viele Menschen glauben, dass kleine Räume ausschließlich mit kleinen Möbeln eingerichtet werden sollten. Doch zahlreiche kleine Tische, Regale und Schränke können schnell für Unruhe sorgen. Oft ist es sinnvoller, auf wenige, dafür bewusst ausgewählte größere Möbelstücke zu setzen. Das lässt einen Raum strukturierter und großzügiger erscheinen.
Möbel direkt an die Wand stellen
Sofa, Sessel und Schränke werden häufig möglichst dicht an die Wand geschoben, um in der Mitte Platz zu schaffen. Doch das ist nicht immer die beste Lösung. Schon ein kleiner Abstand zwischen Sofa und Wand kann für mehr Leichtigkeit sorgen. Auch eine geschickte Anordnung der Möbel kann den Raum optisch auflockern.

Die falsche Beleuchtung wählen
Eine einzige Deckenlampe reicht häufig nicht aus, um einen Raum gemütlich wirken zu lassen. Besonders dunkle Ecken können eine Wohnung kleiner erscheinen lassen. Mehrere Lichtquellen auf unterschiedlichen Höhen schaffen dagegen Tiefe. Steh-, Tisch- und Wandleuchten können dabei helfen, den Raum optisch zu vergrößern.
Zu kleine Teppiche verwenden
Ein kleiner Teppich vor einem großen Sofa kann das Wohnzimmer unharmonisch wirken lassen. Besser ist ein Modell, das die Sitzgruppe optisch miteinander verbindet. Idealerweise stehen zumindest die Vorderbeine von Sofa und Sesseln auf dem Teppich. Dadurch entsteht eine zusammenhängende Fläche, die großzügiger wirkt.
Vorhänge zu niedrig aufhängen
Wer Gardinenstangen direkt über dem Fenster befestigt, verschenkt einen einfachen optischen Trick. Werden Vorhänge etwas höher angebracht und reichen bis knapp über den Boden, können die Wände höher erscheinen. Besonders leichte Stoffe sorgen zusätzlich für eine luftige Atmosphäre.
Zu viele Dekorationen aufstellen
Kerzen, Bilderrahmen, Vasen und Erinnerungsstücke machen eine Wohnung persönlich. Doch zu viele Dekoelemente können schnell überladen wirken. Besonders auf kleinen Ablageflächen entsteht dadurch optische Unruhe. Statt zahlreiche Gegenstände zu verteilen, sollte man lieber einzelne Lieblingsstücke gezielt in Szene setzen.
Dunkle Farben grundsätzlich vermeiden
Weiße Wände gelten als Klassiker, wenn kleine Räume größer wirken sollen. Doch ausschließlich helle Farben sind nicht immer die beste Wahl. Auch dunklere Farbtöne können einem Zimmer mehr Tiefe verleihen, wenn sie gezielt eingesetzt und mit einer passenden Beleuchtung kombiniert werden. Entscheidend ist ein stimmiges Gesamtkonzept.


















































