Für GZSZ-Star Anne Menden wurde eine erfundene Meldung im Internet zum Albtraum. Im Netz wurde behauptet, dass die Schauspielerin und ihr Partner Gustav Masurek ihr Baby verloren hätten. Die schreckliche Lüge sorgte nicht nur in ihrem Umfeld für große Aufregung, sondern belastete die 41-Jährige auch emotional schwer.
Eigentlich kennt Anne Menden (41) das Leben in der Öffentlichkeit seit vielen Jahren. Doch was die Schauspielerin im Internet erleben musste, ging weit über gewöhnliche Kritik hinaus. Fremde verbreiteten eine frei erfundene Geschichte über einen angeblichen Schicksalsschlag in ihrer Familie. Die Folgen waren dramatisch.
Anne Menden konnte nach Baby-Lüge nicht mehr schlafen
Für die Falschmeldung wurde sogar ein Bild manipuliert, das die Schauspielerin angeblich in einem Krankenhaus zeigte. Zahlreiche Menschen hielten die Geschichte offenbar für echt. Selbst Angehörige wurden darauf angesprochen. „Bei mir wurde ein Foto genommen und ich wurde damit im Krankenhaus dargestellt. Dazu hieß es, wir hätten unser Kind verloren“, berichtet Anne Menden im Interview mit RTL.
Plötzlich erreichten das Paar zahlreiche Beileidsbekundungen von Bekannten und Fans. Auch der Vater von Gustav Masurek wurde an seinem Arbeitsplatz auf den angeblichen Verlust angesprochen. Die erfundene Geschichte hinterließ bei der Schauspielerin tiefe Spuren. „Ich habe an dem Tag so viel geweint und habe nächtelang nicht schlafen können, weil mich das richtig verfolgt hat“, gesteht der GZSZ-Star.
Nach heftigen Drohungen musste sogar die Polizei eingeschaltet werden
Doch die Baby-Lüge war nicht der einzige Vorfall, mit dem Anne Menden zu kämpfen hatte. Die Schauspielerin wurde nach eigenen Angaben auch mit massiven Anfeindungen und Drohungen konfrontiert. Die Situation spitzte sich schließlich so sehr zu, dass sie gemeinsam mit ihrem Partner die Polizei einschaltete.
Das Paar ließ daraufhin Überwachungskameras und Alarmanlagen installieren. Rund drei Wochen lang war der Alltag von Sicherheitsmaßnahmen geprägt. Anne Menden fuhr nicht mehr allein zur Arbeit, gemeinsame Standorte wurden geteilt und selbst die morgendlichen Spaziergänge mit dem Hund fanden nur noch bei Tageslicht statt.
Auch ihre GZSZ-Kollegin Josefin Bressel (35) kennt die Schattenseiten sozialer Netzwerke. Über die Schauspielerin wurde ebenfalls eine schockierende Falschmeldung verbreitet. Im Internet hieß es, sie sei nach langer Krankheit gestorben.

GZSZ greift digitale Gewalt in der Serie auf
Die erschreckenden Erfahrungen der beiden Schauspielerinnen bekommen nun auch bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ eine besondere Bedeutung. In der RTL-Serie wird die von Josefin Bressel gespielte Alicia mit Hass und Anfeindungen im Internet konfrontiert.
Mit der Geschichte wollen die Verantwortlichen auf digitale Gewalt aufmerksam machen. Die Serie arbeitet dabei mit der Organisation HateAid zusammen, die Betroffene unterstützt.
Anne Menden möchte anderen Menschen Mut machen, sich gegen solche Angriffe zur Wehr zu setzen. Denn für sie steht fest: Auch Prominente müssen Beleidigungen, erfundene Geschichten oder persönliche Bedrohungen nicht hinnehmen. „Ich habe nirgendwo einen Vertrag unterschrieben, dass man mich beleidigen darf“, stellt die Schauspielerin gegenüber RTL klar.


















































