Zwei Wohnungen für eine Familie, die derzeit nicht einmal zusammenleben darf! Bei „Hartz und herzlich“ haben Jasmin und Maik aus Rostock einen ungewöhnlichen Plan. Dennoch wollen die Bürgergeld-Empfänger künftig zwei getrennte Wohnungen nutzen, um genügend Platz für ihre drei Kinder zu schaffen. Doch die befinden sich derzeit in einer Einrichtung und dürfen noch nicht zu ihren Eltern zurückkehren.
Eigentlich wünschen sich Jasmin und Maik nichts sehnlicher, als ihre Kinder endlich wieder bei sich zu haben. Dafür haben die beiden Bürgergeld-Empfänger eine ungewöhnliche Wohnlösung gefunden. Statt gemeinsam unter einem Dach zu leben, wollen sie künftig zwei getrennte Haushalte führen. Der Grund: Eine ausreichend große Wohnung für die gesamte Familie war offenbar nicht zu finden.
„Wir sind gerade in der Wohnung von meinem Mann. Meine Wohnung ist derzeit noch nicht bereit, dass man diese renoviert oder saniert“, erklärt Jasmin bei „Hartz und herzlich“.
Jasmin und Maik wollen ihre Kinder auf zwei Wohnungen aufteilen
Die beiden Wohnungen befinden sich nicht einmal im selben Gebäude. Dennoch hoffen die jungen Eltern, dass sie mit dieser Lösung ihren Nachwuchs bald wieder zu sich holen können.
„Dadurch, dass es keine 4- oder 5-Zimmer-Wohnungen gibt, können wir beide Wohnungen beziehen. Er [Maik] wohnt mit unserem Sohn zusammen. Natürlich gibt es die Essenssituation gemeinsam, damit sich die Kinder miteinander beschäftigen können. Und ich wohne mit unserer Kleinen und dem Baby zusammen“, schildert Jasmin.
Doch bei dem Plan gibt es einen entscheidenden Haken: Die Kinder dürfen derzeit überhaupt nicht bei ihren Eltern wohnen. Zum Zeitpunkt der Dreharbeiten waren sie bereits seit vier Wochen von Jasmin und Maik getrennt.
„Die Kinder dürfen derzeit noch nicht her. Wir haben immer eine Begleitung in der Einrichtung, wo sie sind. Wir möchten das so kindgerecht wie möglich machen. Wir möchten, dass die Kinder schnellstmöglich wieder zu uns kommen. Wir geben uns Mühe und die Kinder sind uns extrem wichtig“, betont Jasmin.

Maik leidet unter der Trennung von seinen Kindern
Auch in den Wohnungen selbst wartet noch jede Menge Arbeit. Einige Möbel hat das Paar bereits mitgebracht, weitere Einrichtungsgegenstände wurden über Kleinanzeigen organisiert. Bis alles fertig ist, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen. „Wir sind eigentlich noch gar nicht weit gekommen“, gesteht Maik.
Besonders schwer fällt dem jungen Vater die Trennung von seinem Nachwuchs. „Ich vermisse meine Kinder sehr. Aber was soll man machen“, sagt er traurig. Ob die beiden Wohnungen tatsächlich dazu beitragen können, dass Jasmin und Maik ihre Kinder bald wieder bei sich aufnehmen dürfen, ist noch unklar. Die jungen Eltern hoffen jedenfalls, dass sie ihre Familie möglichst schnell wieder vereinen können.
Die neue Folge von „Hartz und herzlich“ zeigt RTLZWEI am 4. November 2026 um 18.05 Uhr.


















































